Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel SV Gundersweiler trifft im Pokalfinale auf SV Katzweiler

Sascha Steffes (rechts) vom SV Gundersweiler trifft mit seinem Team auf den SV Katzweiler.
Sascha Steffes (rechts) vom SV Gundersweiler trifft mit seinem Team auf den SV Katzweiler.

Aus dem Aufstiegsrennen in der A-Klasse musste sich der SV Gundersweiler bereits vor einigen Wochen verabschieden. Jetzt liegt der Fokus auf dem Pokalfinale, in dem die Nordpfälzer am Mittwochabend (18.30 Uhr) in Alsenborn auf den SV Katzweiler treffen. Mit dem Pokalsieg will sich der Verein im 50. Jahr seines Bestehens selbst beschenken.

Katzweilers Trainer Alexander Gauch überlässt nichts dem Zufall. Am Montag inspizierte der 47-Jährige den Rasenplatz des Final-Gastgebers SV Alsenborn – und schnupperte ganz nebenbei schon ein wenig von der besonderen Endspiel-Atmosphäre, die am Mittwochabend im altehrwürdigen Stadion „Kinderlehre“ herrschen wird.

Beide Teams kennen sich aus dem Effeff, sind langjährige Rivalen in der A-Klasse. Am letzten Spieltag, wenn sich möglicherweise das Aufstiegsrennen entscheidet, werden sie noch einmal aufeinandertreffen. Dazwischen gastiert der SVK in Niederkirchen. „Ab jetzt haben wir nur noch Endspiele, mindestens drei“, verweist Gauch auf das nadelöhrenge Aufstiegsrennen, das möglicherweise erst in zusätzlichen Spielen nach der Runde entschieden wird.

Pokalsieg fehlt in Sammlung

Die Pokalentscheidung fällt dagegen definitiv am Mittwochabend. Gundersweilers Spielertrainer Michael Hammerschmidt wird seine Jungs noch einmal an das Meisterschaftsspiel gegen Katzweiler Ende November erinnern, als der SVG „in einem der besten Spiele in dieser Saison“ seinen Konkurrenten mit 6:3 bezwang. Daran will Hammerschmidt im Finale anknüpfen.

Ohnehin fehle der Pokalsieg noch in seiner Sammlung. Vor genau fünf Jahren führte Michael Hammerschmidt den Verein aus dem 500-Seelen-Dorf als A-Klasse-Meister in die Bezirksliga. Jetzt könnte er sich mit einem Pokalsieg tatsächlich dauerhaft einen Platz in der Ortschronik von Gundersweiler sichern. Der Finalgegner zieht bereits jetzt den Hut. „Ich habe einen Heidenrespekt vor der Arbeit von Michael Hammerschmidt und dem, was er seit Jahren in Gundersweiler auf die Beine stellt“, würdigt Alexander Gauch die Arbeit seines Trainerkollegen.

Stürmer im Urlaub

Ob Gundersweilers Spielertrainer auf dem Platz mitwirken kann, entscheidet sich kurz vor dem Spiel. Nach langer Verletzung gab Hammerschmidt vor zwei Wochen gegen die TSG Kaiserslautern sein Comeback. „Das lief schmerzfrei und ich bin optimistisch, im Finale dabei sein zu können.“ Verzichten muss der SVG auf Stürmer Joshua Paul, der im Urlaub weilt.

Katzweiler kann personell „aus dem Vollen schöpfen“, wie Gauch bestätigt. „Auf einigen Positionen habe ich die Qual der Wahl.“ Der Coach versucht derweil, den Druck von seiner Mannschaft zu nehmen. „Wir wollen natürlich auf der Welle und im Rhythmus bleiben“, so Gauch, „aber andererseits dürfen wir uns auch nicht zu viele Gedanken machen“.

Erfahrener Schiedsrichter

Mit Florian Benedum (39) von der SpVgg NMB Mehlingen hat der Fußballkreis einen überaus erfahrenen Schiedsrichter für das Pokalfinale nominiert. Wegen der begrenzten Parkkapazitäten rund um das Stadion wird eine frühzeitige Anreise empfohlen. Während Michael Hammerschmidt auf einen 2:1-Sieg tippt, erwartet Alexander Gauch ein deutlich torreicheres Spiel und ein knappes 4:3 für seine Mannschaft.

Der Weg ins Finale

SVK – SV Otterberg 3:2

TuS Stetten – SVK 0:3

TuS Göllheim – SVK 1:2

SVK – ASV Winnweiler 4:2

SVG – TSG Kaiserslautern 2:1

SG Appeltal – SVG 0:1

TSG Zellertal – SVG 1:2

SG Münchweiler/Alsenbrück-Langmeil – SVG 2:3

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