Spiel der Woche
SV Gundersweiler: Mit offenem Visier ins erste Spiel
Für Michael Hammerschmidt, den Trainer des SV Gundersweiler, ist die Marschrichtung, nicht nur wegen der Auftaktniederlage, klar. „Wir wollen das erste Heimspiel der Saison unbedingt gewinnen und werden versuchen, dies von Anfang an zu zeigen. Es wird kein Taktieren geben sondern direkt offenes Visier“, auch wenn er, wie er sagt, „personell derzeit nicht aus dem Vollen schöpfen kann“. Durch Urlauber und Verletzte ist der ohnehin nicht so breite Kader ausgedünnt und beim Spiel in Kaiserslautern mussten schon Spieler aus der zweiten Mannschaft aushelfen. „Wenn wir komplett gestanden hätten, hätten wir sicher eine Siegchance gehabt“, blickt Hammerschmidt auf die Auftaktniederlage zurück.
Für das Spiel gegen Reichenbach hat sich die Personallage etwas entspannt. „Ich rechne mit vier Rückkehrern, und dann sieht die Welt schon wieder besser aus. Ein Sieg wäre natürlich schon wichtig für den weiteren Rundenverlauf, um nicht gleich hinterherzulaufen.“
Vorsichtige Prognose
Etwas entspannter kann Yannick Brehmer, Spielertrainer des VfB Reichenbach, an die Sache gehen. Der war natürlich froh über den Dreier zum Start. „Dass wir so klar gegen die FCK-Portugiesen gewinnen, war doch ein bisschen überraschend.“ Für das bescheidene Ziel „Klassenerhalt“ ist so schon einmal die erste Basis gelegt. Doch Brehmer ist vorsichtig: „Wir hatten letztes Jahr eine sehr junge Mannschaft, die durch zwei Abgänge und drei Zugänge aus der Jugend noch einmal jünger geworden ist. Deswegen hoffe ich, dass wir über die Saison eine gewisse Konstanz zeigen können und nicht wie in der Vorsaison die Rückrunde vergeigen.“ Über Gegner Gundersweiler, der über die Aufstiegsspiele den Sprung in die Bezirksliga geschafft hat, weiß er nicht viel. „Ich kenne die Mannschaft nicht und war auch noch nie in Gundersweiler. Ich lasse mich überraschen. Aber ich stelle mich auf einen großen Kampf ein. Ich denke, dass Gundersweiler am Ende eine der Mannschaften ist, die wir hinter uns lassen müssen, um in der Klasse zu bleiben.“