Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Standortbestimmung für TuS Rüssingen

 Zieht mit dem Ball an seinem Gegenspieler vorbei: Dju Benedito Augusto vom TuS Rüssingen.
Zieht mit dem Ball an seinem Gegenspieler vorbei: Dju Benedito Augusto vom TuS Rüssingen.

Der TuS Rüssingen ist seiner Favoritenrolle beim 1. Donnersbergcup gerecht geworden. Der Fußball-Verbandsligist besiegte am Samstagnachmittag auf eigenem Rasenplatz den Ligakonkurrenten TSV Gau-Odernheim mit 2:1 (1:0). Das Spiel um Platz drei zwischen dem TuS 07 Steinbach und der TSG Bretzenheim wurde abgesetzt.

„Ich denke, wir haben verdient gewonnen“, befand der Rüssinger Co-Trainer Evandro Rachoni de Lima nach dem Sieg vor 120 Zuschauern und erklärte: „Wir hatten 70 Prozent Ballbesitz über die komplette Spielzeit. Man hat gemerkt, dass Gau-Odernheim sehr viel Respekt vor uns hatte. Es war aber insgesamt ein sehr gutes Spiel, noch einmal eine sehr gute Standortbestimmung für uns.“

Der TuS ging in der ersten Halbzeit nach einem schönen Spielzug durch Kevin Bourreau mit 1:0 (15.) in Front. Im zweiten Durchgang bekamen die defensiv eingestellten Gau-Odernheimer das Spiel besser in den Griff. Und das Team des Göllheimer Trainers Christoph Hartmüller erzielte das 1:1. Torschütze war Karim Mathis in der 55. Spielminute. Danach sah es lange so aus, als ob die Begegnung in die Verlängerung gehen würde. Doch zwei Minuten vor dem Ende gelang Jorge Rodrigues der Siegtreffer für die Rüssinger mit einem Sonntagsschuss zum 2:1 (89.).

Beide Trainer sind nach Spielschluss zufrieden

„Ich würde schon sagen, dass wir uns von Spiel zu Spiel in diesem Freundschaftsturnier gesteigert haben“, bemerkte der Rüssinger Coach Evandro Rachoni de Lima nach dem 2:1-Erfolg. Trotz der Niederlage zeigte sich auch Christoph Hartmüller, der Trainer der Rheinhessen, zufrieden: „Das war ein Testspiel, das wir zum jetzigen Zeitpunkt der Vorbereitung gebraucht haben. Das hat Spaß gemacht.“ Hartmüller erklärte weiter: „Dass der TuS Rüssingen nicht unsere Kragenweite ist, war uns bewusst. Aber klar, wenn du in der 89. Minute durch so einen Sonntagsschuss verlierst, ist es bitter. Aber man muss auch sagen: Rüssingen hat verdient gewonnen.“ Für die zwei Verbandsligateams geht am Sonntag, 15. August, die Runde wieder los.

Im Halbfinale am Donnerstag hatte der TSV Gau-Odernheim den Landesligisten TSG Bretzenheim noch mit 5:2 bezwungen. Rüssingen besiegte im Donnersberg-Duell den Landesligisten TuS Steinbach 07 mit 3:1.

Nicht wegen Corona

Das kleine Finale zwischen dem TuS Steinbach und dem Team aus Bretzenheim, das eigentlich für Samstag vor dem Endspiel angesetzt war, fand nicht statt. Der Grund? Kein Coronafall. Die TSG Bretzenheim musste am Sonntagmittag im Verbandspokal ran. Deshalb sagten die Mainzer ihr Kommen für Samstag ab. Versuche des Turnierveranstalters TuS Rüssingen, das Team von RWO Alzey zu bewegen, als Ersatz einzuspringen, fruchteten nicht. Und gegen die Zweite Mannschaft des Donnersbergcups-Gastgeber wollten die Akteure des TuS Steinbach nicht spielen.

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