Donnersbergkreis Spitzenspiel in Weselberg
«ALSENZ.» In der Bezirksliga Nahe möchte die SG Alsenztal nach dem 3:2-Sieg gegen den SC Birkenfeld eine Erfolgsserie starten und sich am Sonntag auch in Idar-Oberstein durchsetzen. In der Bezirksliga Westpfalz muss der FV Rockenhausen im Spitzenspiel beim SC Weselberg antreten. Der TuS Steinbach spielt beim SV Hermersberg, und die SG Kirchheimbolanden/Orbis empfängt den SV Hinterweidenthal.
, Trainer der SG Alsenztal, klingt nach dem 3:2-Sieg gegen den SC Birkenfeld schon beruhigter. Jetzt will er den Schwung und das neu gewonnene Selbstbewusstsein am liebsten sofort nutzen und eine Erfolgsserie starten: „Der Abstand nach unten ist noch gering, und wir würden gerne in ruhigere Gewässer kommen.“ Die SG steht nach sieben Spieltagen mit sieben Punkten auf dem elften Tabellenplatz. Idar-Oberstein II kommt laut Weber über das Kollektiv und hat eine junge, dynamische Mannschaft. Eventuell werde diese noch mit Spielern der ersten Mannschaft ergänzt. „Das müssen wir abwarten. Aber wir gehen positiv an das Spiel heran und wollen mindestens ein Unentschieden.“ Das Spitzenspiel dieses achten Spieltages bestreitet der FV Rockenhausen in Weselberg. Beide Teams haben, ebenso wie der VfR Kaiserslautern, 18 Punkte auf dem Konto. Den FV Rockenhausen hatten als Aufsteiger wahrscheinlich wenige als so stark auf dem Zettel. Doch die Rockenhausener haben seit dem zweiten Spieltag nicht mehr verloren. Gegen den SC Weselberg erwartet den FVR sicherlich ein schweres Spiel – gerade auswärts. Sollte Rockenhausen jedoch ähnlich wie in Hermersberg spielen, ist ein Punktgewinn durchaus im Rahmen des Möglichen. Der TuS Steinbach spielt am Sonntag auswärts gegen Landesliga-Absteiger SV Hermersberg. Nur ein Punkt trennt beide Mannschaften in der Tabelle. Trotzdem bleibt Hermersberg für Markus Buhl-Bohlander, den sportlichen Leiter des TuS, ein Aufstiegskandidat. Die Steinbacher wollen zwar gerne vorne mit dabei bleiben, haben aber nicht den Aufstieg im Visier. „Wir wollen die Euphorie nach dem Derbysieg gegen Kibo nutzen und mit der Spitzengruppe auf Tuchfühlung bleiben“, sagt Buhl-Bohlander. Bei den Steinbachern wird Daniel Mergler weiterhin fehlen, dafür ist Tim Klingkowski, der beim letzten Spiel beruflich verhindert war, wieder mit dabei. „Jammern gilt nicht!“, lautet die Devise von Stephan Ruby. Der Trainer der SG Kirchheimbolanden/Orbis muss nach der Derbyniederlage gegen den TuS Steinbach hoffen, dass seine angeschlagenen Spieler wieder fit werden. Sicher ist: Leon Mattern fällt nach einer Operation sechs Wochen aus. Aber der Kader sei breit genug, außerdem, so Ruby, habe die Mannschaft diese Woche gut trainiert. Im Heimspiel am Freitagabend gegen den SV Hinterweidenthal erwartet Ruby einen noch stärkeren Gegner: „Hinterweidenthal hat sich gut verstärkt, das wird ein schweres Spiel.“ Der SG-Trainer möchte nach diesem Spieltag mehr als neun Punkte haben und erwartet von seiner Mannschaft Aggressivität, Laufbereitschaft und Zweikampfstärke.