Donnersbergkreis Sparkasse Donnersberg: Was der Einsatz von Künstlicher Intelligenz für die Kunden bedeutet

Trotz künftig vermehrtem Einsatz von Künstlicher Intelligenz: Sorge davor, dass sie bald keinen Mitarbeiter mehr zu Gesicht beko
Trotz künftig vermehrtem Einsatz von Künstlicher Intelligenz: Sorge davor, dass sie bald keinen Mitarbeiter mehr zu Gesicht bekommen, müssen Sparkassenkunden nicht haben.

Künstliche Intelligenz kommt in der Geschäftswelt immer mehr zum Einsatz. Auch die Sparkasse Donnersberg will sich diese zunutze machen. Was das für ihre Kunden bedeutet.

„Wer Künstliche Intelligenz benutzen will, der muss auch ethisch damit umgehen können“, ist sich Sparkassen-Vorstandsmitglied Matthias Roth über die Verantwortung bewusst, die mit der Digitalisierung einhergeht. Deswegen laufen bei der Sparkasse Donnersberg bereits seit gut einem Jahr Vorbereitungen, wie mithilfe von Künstlicher Intelligenz (KI) Arbeitsschritte für Mitarbeiter effizienter gestaltet werden können.

„Aktuell befinden wir uns in der zweiten Phase unseres KI-Piloten“, berichtet Roth weiter. Diesen habe die Sparkasse eigens für interne Arbeitsweisen entwickelt und er werde gerade auf 30 Arbeitsplätzen erprobt. Der Vorteil: Anders als bekannte KI-Programme wie etwa ChatGPT liegt das Programm nicht auf öffentlich zugänglichen Servern. Immer wieder wird nämlich Kritik am Datenschutz gegenüber öffentlicher KIs laut: Viele Systeme speichern die eingegebenen Inhalte von Nutzern ab, um ihr digitales Datennetzwerk zu erweitern.

Keine Daten gelangen nach außen

Peter Schmidt, Leiter des medialen Vertriebs der Sparkasse kann beruhigen: „Unsere KI-Pilot ist von der Außenwelt abgeschottet. Daten können also nicht nach außen gelangen und sind damit sicher.“ Außerdem werde das Programm, dessen Testphase bis Ende des Jahres abgeschlossen sein soll, nicht mit Kundendaten gefüttert, versichert Matthias Roth.

Vielmehr soll die KI der Sparkasse Donnersberg etwa als Nachschlagewerk in der Sachbearbeitung dienen, wo interne Anweisungen zu Fällen dokumentiert sind. „Möglich ist auch, sich etwa E-Mails formulieren zu lassen oder Bilanzen erstellen zu lassen“, so Schmidt weiter. Bisher sei das alles aufwendig von Menschenhand zusammengestellt worden. „Kundendaten oder -konten sollen dort aber nicht eingepflegt werden“, versichert Matthias Roth einen sicheren Umgang.

KI bereits in der Betrugsprävention

Abgesehen davon ist das nicht der erste Einsatz von KI bei der Sparkasse. Seit etwa drei Jahren ist im Bereich der Betrugsprävention ein KI-gesteuertes Programm im Einsatz: „Es filtert beispielsweise angewiesene Zahlungen heraus, wenn sie nicht dem typischen Nutzerverhalten entsprechen“, berichtet Schmidt. Werde beispielsweise eine hohe Summe ins Ausland überwiesen, reagiere das System. „Das System stoppt solche Anweisungen erst einmal bis ein Mitarbeiter mit dem Kunden Kontakt aufgenommen hat.“ Dieser würde sich erkundigen, ob die Überweisung wirklich vom Kunden veranlasst wurde oder ein Betrugsfall vorliege. Erst dann werde die Überweisung ausgeführt.

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