Donnersbergkreis Spannung bis zum Ende

Imsbach. Für Pascal Weber sind die nächsten Wochen nicht gerade nervenschonend. Das ist dem Spielertrainer des SV Imsbach schon jetzt klar. Webers SVI, zurzeit Tabellenzweiter, liefert sich derzeit mit der SG Steinbach/Börrstadt II einen engen Kampf um den Relegationsplatz in der C-Klasse Kaiserslautern-Donnersberg Nord. Morgen, 16 Uhr, müssen die Imsbacher zu Tabellenschlusslicht SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg II. Klare Sache? Nur auf dem Papier, mahnt Weber.
„Wir haben auch zuletzt gegen Dielkirchen eine ärgerliche Niederlage erlitten“, erinnert der Spielertrainer. Sein Team müsse sich also auch morgen „100 Prozent fokussieren, den Gegner ernstnehmen und nicht überheblich spielen“, wenn es einen Dreier mit nach Hause nehmen will. Und Punktverluste wollen sich die Imsbacher eigentlich nicht mehr leisten. Noch liegt der SVI mit 63 Punkten einen Zähler vor Steinbach/Börrstadt. „Das wird ein harter Zweikampf bis zum letzten Spieltag“, glaubt Weber. Das Restprogramm – Imsbach hat nur noch ein Heimspiel – stuft er für beide Mannschaften gleich schwer ein: „Steinbach muss zwar noch zu Kibo/Orbis, wir müssen aber am letzten Spieltag zur spielstarken Shqiponja.“ Morgen aber steht erst einmal ein anderer Gegner an. Um 13.15 Uhr, empfängt die SG Steinbach/Börrstadt II den Tabellenzwölften SG Münchweiler/Alsenbrück-Langmeil II. Zeitgleich reist der Tabellenvierte SG Kibo/Orbis II zum Ligavorletzten SG Appeltal II. Der TuS Dannenfels muss beim TuS Bolanden II ran, und auch die Tabellennachbarn FC Eiche Sippersfeld II (9.) und TSG Zellertal II (8.) sind ab 13.15 Uhr gefordert – in Sippersfeld. Um 15 Uhr empfängt der SSV Dreisen den SV Dielkirchen, und der SV Gundersweiler II ist bei der SG Eintracht Shqiponja Kaiserslautern II zu Gast. Zur gleichen Zeit trifft Spitzenreiter TSG Kerzenheim zu Hause auf die SG Stetten/Gauersheim II. Immerhin 70 Punkte hat die TSG fünf Spieltage vor Saisonende schon auf dem Konto, könnte im besten Fall noch auf 85 Zähler kommen. Imsbach könnte zum Saisonende noch die 78 Zähler erreichen. „Wahnsinn“, sagt Weber, der weiß: „In anderen Jahren wären wir damit schon Meister geworden. Dieses Jahr gibt es Nervenkitzel bis zum Schluss.“ |kth