Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Spannendes Derby: Winnweiler erwartet Gundersweiler

Gundersweilers Kapitän Bastian Steer (in Rot) trug auch schon das Trikot des kommenden Gegners ASV Winnweiler
Gundersweilers Kapitän Bastian Steer (in Rot) trug auch schon das Trikot des kommenden Gegners ASV Winnweiler

Wer hält Anschluss an die Spitzengruppe der A-Klasse Kaiserslautern/Donnersberg. Das Verfolgerduell zwischen dem ASV Winnweiler und dem SV Gundersweiler steigt am Sonntag (15.30 Uhr) auf dem Kunstrasenplatz am Rauhen Weg.

„Ich brauche noch ein, zwei Wochen“, sagt Michael Hammerschmidt. Er wird das Derby verpassen. (Noch) zu groß sind die Schmerzen nach einem geplanten, kleineren, operativen Eingriff am Fuß. Dem SV Gundersweiler hätte sein Spielertrainer in Winnweiler sicher gut zu Gesicht gestanden. Der Torjäger ist aber auch so guter Dinge, bei seinem ehemaligen Verein drei Punkte zu entführen: „Das haben wir uns fest vorgenommen. Wir stehen gut und sind bereit. Es wird ein heißes, ein umkämpftes Derby.“ Der Verlierer wird vorerst den Anschluss verpassen. Der Abstand auf Spitzenreiter TSG Kaiserslautern beträgt schon jetzt sechs (ASV) beziehungsweise sieben (SVG) Zähler, wobei Gundersweiler eine Partie weniger absolviert hat.

Hammerschmidt ist nicht der einzige Akteur, der am Sonntag an die alte Wirkungsstätte zurückkehrt. Kapitän Bastian Steer etwa schnupperte in Winnweiler Verbandsliga-Luft, Sascha Steffes kickte in der Landesliga für den kommenden Gegner. Auch Tim Pfeiffer, Jan Leising und Marcel Weiß trugen bereits das ASV-Trikot. Der Spielertrainer will das nicht überbewerten. Selbstvertrauen konnte der SVG jüngst im Kreispokal tanken. Durch einen 3:2-Heimerfolg gegen Liga-Konkurrent Göllheim glückte der Einzug ins Viertelfinale.

Weber will Rückenwind nutzen

Allerdings hat der Gastgeber aktuell noch mehr Selbstvertrauen. Nach einer unglücklichen 0:2-Heimniederlage zu seinem Einstand feierte Neu-Coach Pascal Weber vier überzeugende Siege in Folge. Am Donnerstagabend löste Winnweiler durch einen 6:1-Auswärtscoup in Zellertal das Kreispokal-Viertelfinalticket. „Die Ergebnisse sprechen eine klare Sprache“, betont Hammerschmidt.

Rückenwind, den Weber unbedingt nutzen will: „Für uns gilt es wie in den vergangenen Wochen, das Spieltempo hochzuhalten. Wir wollen Gundersweiler ständig zu Entscheidungen und Fehlern zwingen. Vor den Zweikämpfen werden wir nicht zurückstecken.“ Die Gäste seien eine „über Jahre hinweg eingespielte Mannschaft, die stets kämpferisch alles in die Waagschale wirft“.

Weiteres Topspiel in Ramsen

Nach Liga-Primus TSG Kaiserslautern (1:3-Niederlage) erwartet der TuS Ramsen am Sonntag (15 Uhr) das nächste große Kaliber. Zu Gast ist Vize-Meister SV Katzweiler. Als Viertplatzierter haben die Keiler aus dem Stumpfwald nur zwei Punkte Rückstand und könnten bei einem Erfolg auf Rang zwei springen.

Auf diesem liegt der TuS Göllheim, der seit acht Partien ungeschlagen ist und mit einem Heimsieg gegen die SG Otterberg/Otterbach (Sonntag, 15 Uhr) seine Serie fortsetzen will. Fünf Liga-Niederlagen in Folge musste dagegen die SpVgg Gauersheim hinnehmen. Im Abstiegskampf braucht die Truppe von Kai Rusterholz dringend Zählbares – am besten am Samstag (16 Uhr) in Erfenbach.

Vielleicht gibt der knappe 1:0-Erfolg nach Verlängerung im Kreispokal bei der SG Frankenstein/Weidenthal Auftrieb (Siegtorschütze Joshua Krauß). Am Sonntag (15 Uhr) empfängt zudem die TSG Zellertal die SG Niederkirchen.

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