Donnersbergkreis Spaß wichtiger als der Wettkampfcharakter

Alle Kinder bekamen Urkunden und Medaillen, die besten drei jeder Altersgruppe erhielten Pokale.
Alle Kinder bekamen Urkunden und Medaillen, die besten drei jeder Altersgruppe erhielten Pokale.

100 Kinder nahmen wieder am beliebten Kinderturnwettkampf „Albukitu“ in der Pfrimmhalle teil. Veranstaltet wurde der Wettkampf von den Turnabteilungen der TSG Albisheim und der SG Violental. Als Gäste nahmen auch Kinder aus dem benachbarten Rheinhessen, vom TV Mölsheim und vom TuS Wachenheim, teil.

Das Besondere an diesem Wettkampf, eigentlich ein großes Turn- und Spielfest: Alle Kinder jeden Jahrgangs bekamen Urkunden und Medaillen. Die ersten drei jeder Altersgruppe bekamen einen kleinen Pokal. Doch im Vordergrund stand nicht der Wettkampf. Wichtig sei, dass es den Kindern Spaß macht, dabei zu sein, betont Organisatorin Karin Bley. Stolz sind die Kinder, besonders die Kleinsten, hier an den Stationen das in den Übungsstunden Erlernte zu zeigen. Und sie hatten sogar viele Zuschauer, denn in erster Linie wollten die Eltern und Großeltern ihre Sprösslinge sehen. Doch in der Pause hatten die Kinder Gelegenheit, ihren Eltern zuzuschauen und zu sehen, was die noch so drauf haben, und dass manches schwerer ist, als es aussieht. Eingeteilt waren die vielen Kinder in die Jahrgangsstufen 2004 bis 2014. Das jüngste Kind, die dreijährige Lena Mack aus Bubenheim, hatte sogar schon den Mut, bei den Vierjährigen mitzumachen. Auseinanderhalten konnte man die Mannschaften auf Anhieb: Gastgeber Albisheim war an den roten, Violental an grünen, Mölsheim an gelben und Wachenheim an blauen T-Shirts zu erkennen. Das ergab ein buntes Bild junger Sportler. Überall in der großen Halle warteten verschiedene Aufgabenfelder. Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Balancierfähigkeit, aber auch Kraft waren gefragt. Vielseitigkeit war wohl beim umfangreichsten Aufgabenfeld gefragt, dem Hindernisparcours. Bei diesem Wettbewerb waren nicht weniger als neun Aufgabenfelder zu bewältigen: den Medizinball um Hütchen rollen, durch einen Kasten krabbeln oder ihn zu überqueren oder über Turnstäbe springen. Kraft war wohl beim Taueklettern oder an der Sprossenwand gefragt, wo man rückwärts, mit gestreckten Armen an der Sprossenwand hängend, einen Ball auf angehockten Beinen möglichst lange oben halten musste. In allen Wettbewerben waren verschiedene Kriterien wie Körperhaltung oder Zeitvorgaben zu erfüllen. Die Ausführungen wurden mit Punkten bewertet. Haltungsnoten gab es keine, aber Punktabzüge, wenn die festgelegten Kriterien nicht oder nicht ganz erfüllt wurden. Bemerkenswert, dass die beiden Fünfjährigen Felix Barz und Anne Wohlgemuth, die in ihrer Altersgruppe für ihren dritten Platz einen Pokal erhielt und aufs Treppchen durfte, den Hindernisparcours spontan als ihre Lieblingsdisziplin nannten. Nicht traurig, sondern stolz erwähnte Anne den ersten Platz, den sie sogar im vergangenen Jahr erreicht hatte. Felix fehlten hingegen nur zwei Pünktchen, um aufs Podest zu kommen. Richtig abgesahnt hat bereits die sechsjährige Grundschülerin Hanna Mack aus Bubenheim, die die Hockwende als ihre Lieblingsdisziplin nannte. Ihr erster Platz bringe ihre jetzt schon den vierten Pokal ein, erzählte sie strahlend. Dankbar zeigte sich das Organisationsteam aus Karin Bley, Ulla Nowak, Danica Barz, Susanne Wohlgemuth, dem Zweiten Vorsitzenden der TSG, Reiner Bley (alle Albisheim), der das Spielfest mit Überblick moderierte, sowie Bettina Mack, Nadine Neu und Michaela Lebkücher (alle SG Violental) für die erneut große Mithilfe zahlreicher Helfer.

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