Donnersbergkreis „Sieg wäre ein Meilenstein“

„Aktuell haben wir bei einem Spiel weniger acht Punkte Rückstand auf Tabellenführer Kerzenheim. Wir wissen, dass wir bei einem Sieg noch mal ein richtiges Ausrufezeichen setzen können. Auch mit Blick auf den Relegationsplatz, den wir natürlich bis zum Saisonende mindestens halten wollen, wäre das ein Meilenstein. Dennoch verspüren wir kein Druck. Meiner Meinung nach spielen morgen bei uns auf einem super Rasenplatz die zwei stärksten Mannschaften der Liga gegeneinander. Nach der 5:1-Hinspielniederlage in Kerzenheim haben wir 13 Spiele in Folge gewonnen und viel Selbstvertrauen getankt. Um die TSG, die sehr gut besetzt und robust in den Zweikämpfen ist, zu bezwingen, brauchen wir einen guten Tag. Da sie wenig Schwächen haben, müssen wir sie zu Fehlern zwingen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Fatmir Sylejmani, der vergangene Saison noch in Steinbach spielte. Bis auf Fabian Zäuner sind bei uns alle dabei und hochmotiviert.“ Marc Heinrich (Trainer TSG Kerzenheim) „Ein Sieg in Steinbach kann in Sachen Meisterschaft schon eine Vorentscheidung sein. Aber unabhängig vom Ausgang dieser Partie: Wer so lange dort oben steht wie wir, der will auch bis zum Saisonende da bleiben. Und so lange rechnerisch noch alles möglich ist, werden wir kein Spiel larifarimäßig angehen. Leider hatten wir jetzt zwei Wochen lang ungewollt spielfrei, da unsere Gegner kurzfristig absagten. Da ist der Rhythmus schon etwas flöten gegangen. Dennoch ist die Spannung innerhalb meiner Truppe hoch. Jeder weiß, dass wir morgen einen ganz wichtigen Schritt machen können. Die Jungs sind heiß und alle an Bord. Steinbach hat eine junge Truppe, die 90 Minuten mit Pferdelungen über den Platz fegt und aus einem sehr guten Mannschaftsverbund agiert. Wir gehen das Spiel so an wie jedes andere und sind klar auf drei Punkte aus. Zudem haben wir gegen Ex-Vereine unserer Spieler bisher immer gut ausgesehen.“ |fsm, Archivfotos: Nobi, Dell