Donnersbergkreis Sechste Gruppe für protestantischen Kindergarten

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Mit Beginn des neuen Jahres wird es in der protestantischen Kindertagesstätte Winnweiler eine sechste Gruppe geben. Den Weg dafür hat der Verbandsgemeinderat am Donnerstagabend geebnet.

Bürgermeister Rudolf Jacob (CDU) erläuterte den Sachverhalt. Es sei bei der Aufstellung des Bedarfsplanes für dieses Kindergartenjahr nicht erkennbar gewesen, dass die vorhandenen Plätze in der protestantischen Kita nicht ausreichten, so Jacob. Zu dieser Entwicklung hätten die Zuzüge junger Familien mit Kindern und die Aufnahme von Flüchtlingsfamilien beigetragen. Insgesamt verfügten die beiden konfessionellen Einrichtungen in Winnweiler über 145 Plätze. Deshalb sei zumindest eine vorübergehende Aufstockung notwendig. „Am schnellsten und kostengünstigsten lässt sich dies bei der protestantischen Kindertagesstätte umsetzen“, resümierte Jacob nach Gesprächen mit beiden Kirchenverwaltungen. Das weitergehende Angebot soll bis Ende des Kindergartenjahres im August befristet sein. Jacob betonte, die bis Mitte des kommenden Jahres benötigten Plätze könnten nicht durch eine Überbelegung geschaffen werden. Deshalb seit die zeitweilige Einrichtung einer sechsten Gruppe erforderlich. Räumlich biete sich dafür in Abstimmung mit dem Kreisjugendamt der Mehrzweckraum der protestantischen Kirchengemeinde im Festhaus an. Es sei die am kurzfristigsten zu realisierende Lösung, so Jacob weiter. Die protestantische Kirchengemeinde stimme diesem Schritt allerdings nur zu, wenn alle Trägeranteile an den Sach- und Personalkosten von der Verbandsgemeinde Winnweiler als örtlich zuständigem kommunalem Träger übernommen werden. Die Aufstockung des Personals könne kurzfristig von der Kirchengemeinde angegangen werden. Die Kosten für die zusätzlichen Einrichtungsgegenstände in Höhe von rund 3000 Euro trägt die VG. Die Sachgüter bleiben im Eigentum der Verbandsgemeinde und gehen bei einer Auflösung der zeitweiligen Gruppe wieder in den Besitz der Kommune über. Ungeachtet dieser Übergangsregelung müsse eine dauerhafte Lösung angestrebt werden, ergänzte Jacob. Der VG-Rat stimmte der Vorgehensweise ebenso zu wie dem Entwurf eines Vertrags zwischen der Verbandsgemeinde und der protestantischen Kirchengemeinde Winnweiler zum Jahreswechsel. |llw

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