Donnersbergkreis Sanierung des Kindergartens schreitet voran

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Während Morschheims Kindergartenkinder ihre Ferien genießen, müssen die Sanierungsarbeiten im Kita-Gebäude zügig fortgeführt werden. Bleibt alles im Zeitplan, dann soll ab 15. August alles fertig sein und mit dem Umzug aus dem Übergangsquartier in der Mauritiushalle begonnen werden.

In der jüngsten Gemeinderatssitzung hatte Ortsbürgermeister Joachim Fister in einem Sachstandsbericht darauf hingewiesen, dass Dachsparren angefault waren, so dass durch den Einbau tragender Teile Mehrkosten von voraussichtlich 1600 Euro entstehen werden. Bei den Elektroarbeiten wiederum konnte Geld eingespart werden, weil für die Leitungen weniger Schlitze ins Mauerwerk gestemmt werden mussten. Neue Leuchten in den Gruppenräumen seien bereits installiert worden. Weil in einem Raum die Decke erneuert werden musste, soll die neue in Schallschutzausführung eingebaut werden. Gemäß dem im Mai vergebenen Auftrag für die Malerarbeiten werden alle Räume mit einem neuen Innenanstrich versehen. Noch im Gange seien die Arbeiten für den Außenputz, der stellenweise erneuert werden musste. Wenn die Fenster eingebaut sind, sollen die Sandsteingewände nicht gestrichen, sondern farblos imprägniert werden, berichtete Fister. Problematisch, weil teuer, ist das Thema Schallschutz. Die Deckenplatten zu entfernen und mit entsprechender Verkleidung zu versehen, sei nicht bezahlbar, deshalb gebe es nur die Möglichkeit, schalldämmende Wirkung durch den Bodenbelag zu erreichen. Ob Kork, Teppichboden oder ein anderer Belag – da gingen die Meinungen im Rat auseinander, auch beim Geld. Der Vorschlag, für die 250 Quadratmeter Fläche 10.000 Euro zu veranschlagen, scheiterte am Patt der Stimmen. Letztendlich einigten sich die Räte mit knappem Abstimmungsergebnis für die Höchstgrenze von 5000 Euro. Ortschef Fister wird nun bis zur nächsten Ratssitzung entsprechende Angebote einholen. Ein weiteres Thema in der Ratssitzung war ein Kurzbericht von Joachim Fister über den Dorfladen. „Tendenz steigend“, lautete das Fazit des Ortschefs. Allerdings seien die Umsatzzahlen zwar gestiegen, aber nicht so stark, wie erhofft. Immerhin sei der Umsatz aber auch nicht stagniert oder zurückgegangen. Zwei Frauen kümmerten sich sehr engagiert um den Laden. Zu Beginn der Sitzung hatte der Ortschef einen Beschluss aus der vorausgegangenen nichtöffentlichen Sitzung bekanntgegeben: Demnach hat der Rat die Verwaltung der VG Kirchheimbolanden damit beauftragen, die notwendigen Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern für das ins Auge gefasste Neubaugebiet (westlich der Ortslage in Richtung Orbis) zu führen.

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