Donnersbergkreis Robustheit und Cleverness
«WINNWEILER.»Nach dem guten Saisonstart, aber zuletzt vier Spielen ohne Sieg, ist der ASV Winnweiler auf den 14. Tabellenplatz in der mit 17 Teams bestückten Verbandsliga zurückgefallen. Um sich dort nicht dauerhaft einnisten zu müssen, wären Punkte aus dem Auswärtsspiel am Sonntag (Spielbeginn: 15 Uhr) beim FK Pirmasens II sehr hilfreich.
Vergangenen Sonntag musste der ASV gegen Alemannia Waldalgesheim seine erste Heimniederlage in dieser Saison einstecken. Auch im Rückblick bezeichnet sie ASV-Trainer Jürgen Giehl als „verdient. Natürlich war der Zeitpunkt des 1:2-Treffers kurz vor Schluss unglücklich, aber der Gegner hatte mehr und bessere Chancen. Wir waren nicht so im Spiel, wie wir das gewollt hatten. Von der Gegenwehr in der ersten Halbzeit war ich enttäuscht“, kritisiert er. Hoffnung macht ihm das Comeback von Mittelfeldstratege und Torjäger Waldemar Schneider. Der hatte nach langer Verletzungspause am Sonntag seinen ersten halbstündigen Einsatz in dieser Saison und überzeugte gleich mit seiner Präsenz. Giehl hofft durch ihn auf ein besseres Umschaltspiel und präzisere Anspiele in die Spitze. Personell bleibt es für den Trainer nach wie vor ein Puzzlespiel. Einige seiner Fußballer sind angeschlagen, ihr Einsatz ist fraglich (Hertel, Scharfenberger, Dreger), andere sind beruflich verhindert (Orschiedt, Vollmer), dazu kommt mit Petrusch noch ein Langzeitverletzter. Dass jetzt schon 25 Spieler in der ersten Mannschaft eingesetzt wurden, verdeutlicht die Misere. Die zweite Mannschaft des Oberligisten FK Pirmasens schätzt Giehl als „sehr junge und sicherlich technisch beschlagene Mannschaft, die mit hohem läuferischem Engagement beginnen wird“, ein. „Da müssen wir mit einer gewissen körperlichen Robustheit und Cleverness dagegenhalten und versuchen, uns im Laufe des Spiels durchzusetzen.“