Neustadt RHEINPFALZ Plus Artikel Vorbereitungen für Hundewiese laufen

Die Fläche im Vordergrund neben dem Speyerbach soll zur Hundewiese werden. Darüber ist das Lidl-Gelände zu sehen.
Die Fläche im Vordergrund neben dem Speyerbach soll zur Hundewiese werden. Darüber ist das Lidl-Gelände zu sehen.

Seit Jahren wird in Neustadt über eine Hundewiese diskutiert. Nun wollte die SPD im Stadtrat wissen, wie der aktuelle Stand ist: Von der Verwaltung gab es gute Neuigkeiten.

Wie sieht es mit der Umsetzung des Projekts Hundewiese aus? Diese Frage hat die SPD in der jüngsten Sitzung des Stadtrats gestellt. Sie erinnerte an die Vorgeschichte: 2020 sei auf Antrag der FWG und 2024 auf Antrag der SPD die Ausweisung einer Hundewiese beschlossen worden. Ende 2024 seien dann nach mehrheitlichem Beschluss im Stadtrat Mittel für das Projekt in den Haushalt 2025 eingestellt worden.

Baudezernent Bernhard Adams (parteilos) bestätigte in seiner Antwort diese Abläufe und betonte, dass die Umsetzung eigentlich für 2025 geplant gewesen sei. Allerdings habe die Stadt wegen der Nähe der Fläche zum Speyerbach bei der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Süd eine gewässerschutzrechtliche Genehmigung einholen müssen. Dieser Antrag sei im Sommer 2025 eingereicht worden. Die Genehmigung stehe zwar offiziell noch aus, so Adams, inzwischen sei auf Nachfrage diese aber von der SGD Süd angekündigt worden. Die Umsetzung könne daher nun beginnen. Die Stadt habe auf diese E-Mail direkt reagiert und die für die Hundewiese erforderlichen Komponenten wie Zaun und Tore ausgeschrieben. „Das Projekt kann also noch dieses Jahr umgesetzt werden“, versicherte Adams.

Vorgesehen ist die Hundewiese auf einem brachen Wiesengrundstück am Rande des Speyerbachs, unmittelbar östlich angrenzend an den Lidl-Markt in der Martin-Luther-Straße. Dort stehen bis zu 2000 Quadratmeter zur Verfügung. Diese Fläche hat laut Stadt einen großen Vorteil: Sie kann gut über einen beliebten Spazierweg am Speyerbach erreicht werden. Ende 2024 hieß es, die Stadt plane Ausgaben in Höhe von 30.000 Euro für die Einzäunung sowie für Ausstattungsgegenstände wie Bänke und Mülleimer.

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