Donnersbergkreis Respekt vor dem sympathischen Förster

Die Wegstrecke, die seine Kollegen für den Thomas-Voll-Weg ausgesucht haben, hätte dem verstorbenen Vollblut-Förster sicher gefallen. Der etwa 1,5 Kilometer lange Weg bietet nicht nur außergewöhnliche Blicke auf Falkenstein, war viele Jahre lang bei Voll selbst ein beliebter Spazierweg sowie Jagdbereich, sondern er hatte dort auch Versuchsanbauten mit Eiben veranlasst. Zum Gedenken an den ehemaligen Winnweilerer Forstamtsleiter ist nun mit dem Weg auch eine Tafel eingeweiht worden, die an den Nordpfälzer erinnert.
„In seiner Nordpfälzer Heimat hat Thomas Voll in seiner 28-jährigen Leitung des Forstamts Winnweiler deutliche Spuren hinterlassen: in herrlichen Waldbildern, bei den Ödlandaufforstungen und auch mit seinen Beiträgen zur Ortsgeschichte.“ Das sagte der Donnersberger Forstamtsleiter Eckhard Laubscher an der kleinen Feier bei Falkenstein, und: „An einen solch besonderen Menschen zu erinnern war uns im Forstamt Donnersberg ein Bedürfnis. Das sollte in einer Form geschehen, die ihm gefallen hätte.“ Unvergessen sei ihm, so Laubscher, welchen Respekt Voll entgegengebracht wurde und wie sehr seine Mitarbeiter hinter ihm standen. Das war nicht nur seinem ruhigen und souveränen Auftreten geschuldet. „Er war sympathisch, weil er authentisch, weil sein Engagement spürbar war. Was er tat und wie er das darstellte, wie Voll mit den Menschen umging – das war beeindruckend.“ Dabei sei er immer ein absolut verlässlicher und fairer Partner gewesen, so Laubscher.Mit dem Thomas-Voll-Weg und der Erinnerungstafel solle die Verbundenheit und das Engagement von Voll zur Nordpfalz und ihren Menschen in der Erinnerung weitergetragen werden und auch Ansporn sein. (red)