Schwimmen RHEINPFALZ Plus Artikel Re-Start für den Schwimmertreff des SV Kirchheimbolanden

Ein Start über die Rücken-Strecke bei der letzten Auflage des Schwimmertreffs 2019 im Kibo-Bad.
Ein Start über die Rücken-Strecke bei der letzten Auflage des Schwimmertreffs 2019 im Kibo-Bad.

Am Samstag steht der Schwimmertreff des Schwimmvereins Kirchheimbolanden an. Die Veranstaltung ist der Re-Start nach einer langen Pause.

„Das letzte Mal gab es den Schwimmertreff 2019“, berichtet Arnulf Ollig, der seit 2017 Vorsitzender des Schwimmvereins Kirchheimbolanden ist. Damals richtete der Gastgeberverein den Schwimmertreff erstmals unter den offiziellen Wettkampfbestimmungen des deutschen Schwimmverbands (DSV) aus. Das heißt, die Teilnehmer müssen vom DSV lizenziert sein – ebenso wie die Kampfrichter. „Damals war die Resonanz positiv“, sagt Ollig.

Die zweite Auflage als DSV-Wettkampf war für 2020 geplant. Aber: „Da war es auch für samstags geplant – und am Montag davor war das Kibo-Bad dann geschlossen“, erinnert sich Ollig. Die Corona-Pandemie hatte begonnen. Nun aber geht der Schwimmertreff am Samstag ab 9.30 Uhr wieder über die Bühne. „Letztes Jahr haben wir dann gesagt, dass wir den Wettkampf wieder machen“, sagt Ollig. Auch wenn er feststellt, dass „wir nach Corona bei den Schwimmvereinen alle noch so ein bisschen am Wiedererwachen“ sind. „Die Corona-Zeit hat da schon Spuren hinterlassen. Im Schwimmen ist man innerhalb eines halben Jahres eben nicht wettkampftauglich. Da fehlen auch oft die Wasserzeiten in den Bädern zum Trainieren oder die Bäder sind zu. Da haben wir als Verein tatsächlich Glück mit dem Kibo-Bad, dort können wir dreimal die Woche trainieren und haben das Bad auch für den Wettkampf ohne großes Aufheben bekommen.“

334 Starts

Die Zahl der Starter und der Starts kann sich aber sehen lassen, auch wenn Ollig sagt: „Es ist ein bisschen kleiner von der Resonanz, als wir es erwartet haben. Es sind 85 Teilnehmer gemeldet. Insgesamt sind es 334 Starts. Ein Verein kommt aus dem Rheinland mit Simmern, der Rest kommt aus dem südwestdeutschen Schwimmverband. Insgesamt sind es sechs Vereine, die dabei sind.“

Geschwommen wird in den Jahrgängen 2016, 2015, 2014 und älter. „Älter als 19 dürfte aber keiner der Starter sein“, sagt Ollig. Inklusive Kampfrichter sind am Samstag etwa 25 Helfer im Einsatz, damit alles reibungslos über die Bühne geht. Ollig erklärt: „Wir gehen davon aus, dass wir spätestens um 15.30 Uhr fertig sind. Es kann aber auch sein, dass es schon um 14.30 Uhr endet.“

Zuschauer, die sich die Wettkämpfe anschauen wollen, haben freien Eintritt. „Eintritt nehmen wir keinen“, sagt Ollig. „Leute, die zuschauen wollen, müssen nur dran denken, dass sie mit Straßenschuhen nicht in den Beckenbereich dürfen und Badelatschen dabei haben.“

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