Fußball
Rückschlag für die SG Rockenhausen im Heimspiel gegen die FCK Portugiesen
Die Fußballer der SG Rockenhausen/Dörnbach/Gundersweiler mussten am Samstagabend den nächsten Rückschlag im Kampf um den Aufstieg hinnehmen. Das Team von Coach Karl-Heinz Halter verlor sein Heimspiel auf dem Rasenplatz in Dörnbach vor 200 Zuschauern gegen die FCK Portugiesen mit 0:4 (0:1). In der Tabelle der Fußball-Bezirksliga Westpfalz erfüllte sich somit die Hoffnung der Donnersberger auf den zweiten Tabellenrang nicht. Die SG Rockenhausen/Dörnbach/Gundersweiler hat nach der zweiten Niederlage in Folge nun vier Punkte Rückstand auf die FCK Portugiesen (57 Zähler).
„Wir müssen jetzt erst einmal hinten anstehen und es kann sein, dass wir die Aufstiegsspiele nicht machen. Aber ich hoffe, dass die Mannschaft in den restlichen fünf Partien weiter das Maximale versucht, aus sich herauszuholen. Es kann ja auch schon noch einiges passieren“, sagte Karl-Heinz Halter, die betonte: „Das war sicher kein 0:4, denn wir hatten unsere Chancen, die Partie noch zu drehen. Die 2:3-Niederlage eine Woche zuvor beim VfB Reichenbach oder das 2:4 auswärts gegen den SV Palatia Contwig taten gefühlt mehr weh.“ Bei den FCK Portugiesen war die Freude natürlich sehr groß. Das Team übernahm durch den Auswärtscoup zumindest bis zum späten Sonntagnachmittag die Tabellenspitze. Der SV Nanz-Dietschweiler, der vor dem Wochenende die Tabelle anführte, liegt mit einem Nachholspiel in der Hinterhand auch noch sehr gut im Titelrennen. Die SG dagegen musste erst einmal abreißen lassen.
Spielort bewusst gewählt
„Wir haben uns in den ersten 15 Minuten schwer getan“, gab Halter zu. Den Spielort Dörnbach hatten die Donnersberger bewusst gewählt. „Die FCK Portugiesen sind spielstark, tun sich auf Kunstrasen leichter, deshalb dachten wir, das würde uns ein Vorteil sein“, sagte der Coach. Zumal die SG auch in dieser Saison in Dörnbach bis Samstag überwiegend erfolgreich war. Was den Coach weiter vor dem Spiel zuversichtlich machte, war die Tatsache, dass Michael Hammerschmidt und Markus Schunk in die erste Elf zurückgekehrt waren.
Doch schon in der Anfangsphase lief es nicht gut. Bereits in der dritten Spielminute gelang den Portugiesen die Führung. „Das Tor für den FCK III darf nicht passieren, da haben wir uns nicht gut angestellt“, befand Halter. Ergert Azizi nutzte einen Blackout der Hintermannschaft SG Rockenhausen/Dörnbach/Gundersweiler zum 1:0 (3.) für die Portugiesen. Langsam kamen die Platzherren ins Spiel. Luke Dunne hatte mit einem Elfmeter die große Chance zum Ausgleich. Doch der US-Amerikaner, der zuletzt auch an muskulären Problemen laborierte, verschoss (20.). Und auch Torjäger Fabian Schmitt konnte eine Chance nach einem Dribbling nicht nutzen. Zur Pause führten die Portugiesen so knapp mit 1:0.
Portugiesen in 2026 noch unbesiegt
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich die SG tonangebend, aber in der Offensive fehlte die nötige Zielstrebigkeit. Das 2:0 (74.) für die FCK Portugiesen durch Danny Monteirinho eine Viertelstunde vor Schluss bedeutete die Vorentscheidung. Fünf Minuten später schoss Janik Santos Abreu einen Konter zum 3:0 (79.) ab. Kurz vor Schluss erzielte Francisco Alves Victorino noch das 4:0 (90.). „Das ist natürlich enttäuschend, aber man muss eben sagen, dass uns die Niederlagen in Reichenbach und Contwig erst in die Lage gebracht haben, dass diese Partie so ein kleines Endspiel gewesen ist. Am Ende werden wir wohl in diesen Partien unsere Chance für die Aufstiegsspiele verspielt haben. Aber gut, die Saison läuft noch“, sagte Halter.
Bei den Portugiesen freute sich Trainer Robert Ratkowski über die starke Vorstellung seines Teams. Für die FCK Portugiesen war es das achte Spiel in 2026 ohne Niederlage. Gegen die SG Eppenbrunn zu Hause und auswärts gegen den FV Ramstein warten auf die Mannschaft aber nun zwei knifflige Aufgaben. „Wir wollen weitermachen, von Spiel zu Spiel denken“, so Ratkowski. Bei der SG Rockenhausen/Dörnbach/Gundersweiler heißt es am kommenden Sonntag auswärts beim Tabellen-13. TSG Kaiserslautern, der zuletzt aber den SV Nanz-Dietschweiler mit 3:1 bezwang, den aktuellen Negativtrend zu stoppen. Die besseren Karten im Hinblick auf den Aufstieg in die Landesliga haben aber nun die anderen.