Donnersbergkreis Präsenzunterricht startet: Kreis setzt zusätzliche Busse ein

Bilder wie beim Schulstart im vergangenen August – hier in Kirchheimbolanden – soll es kommende Woche möglichst nicht geben. Dah
Bilder wie beim Schulstart im vergangenen August – hier in Kirchheimbolanden – soll es kommende Woche möglichst nicht geben. Daher setzt die Kreisverwaltung im Schülertransport zusätzliche Busse für sogenannte Verstärkerfahrten ein.

Am Montag beginnt an allen Schulen im Kreis wieder der Präsenzunterricht mit kompletten Klassen. Daher setzt die Kreisverwaltung beim Schülertransport zusätzliche Busse – sogenannte Verstärkerfahrten – ein.

Auf den am stärksten frequentierten Linien stehen insgesamt elf weitere Fahrten zur Verfügung. Da jedoch an den meisten Schulen erst ab 21. Juni der Nachmittagsunterricht startet, werden in der kommenden Woche zum Schulschluss nach der sechsten Stunde weitere sechs Verstärkerfahrten angeboten. Die Fahrpläne und weitere Infos gibt es auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter „Aktuelles“.

Studie: Geringere Ansteckungsgefahr im ÖPNV

Auf Nachfrage der RHEINPFALZ – ausgehend von entsprechenden Befürchtungen einer Leserin – zur Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus im Öffentlichen Personennahverkehr verweist die Kreisbehörde auf eine Studie der Charité Research Organisation (CRO). Diese sei im Auftrag mehrerer Bundesländer sowie des Verbandes Deutscher Verkehrsunternehmen durchgeführt worden und komme zu dem Ergebnis, dass die Gefahr einer Infektion in öffentlichen Verkehrsmitteln nicht größer sei als für Pendler, die etwa mit dem Auto, Rad oder zu Fuß unterwegs sind. Die CRO habe ab Februar fünf Wochen lang 681 freiwillige Teilnehmer im Alter von 16 bis 65 Jahren im Gebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbundes auf ihren täglichen Fahrten zur Arbeit, Ausbildung oder Schule begleitet. Weitere Infos zur Charité-Studie gibt es unter www.besserweiter.de/pendler-coronastudie-der-charite.html.

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