Donnersbergkreis Pläne für Baugebiet werden ausgelegt

Der Gemeinderat hat nach ausführlicher Erläuterung des Planungsstandes durch das Ingenieurbüro Monzel-Bernhardt dem Bebauungsplanentwurf „Hinterm Brackenhof“ einmütig zugestimmt und die öffentliche Auslegung beschlossen. Somit können sich Bürger über die Pläne informieren und von öffentlichen Stellen Bedenken geäußert werden.
Da seit dem Aufstellungsbeschluss Mitte September 2017 für diesen Bebauungsplan alle wichtigen Planungsbelange bereits geklärt werden konnten – Entwurf eines Entwässerungskonzeptes der Verbandsgemeindewerke sowie ein Boden- Schallgutachten liegen vor –, ist die Gemeinde Morschheim mit diesem Ratsbeschluss dem neuen Baugebiet einen wesentlichen Schritt näher gekommen. Jetzt muss abgewartet werden, ob Bedenken und Anregungen von Bürgern und Behörden während der Offenlagefrist geäußert werden. Von den Planern Thomas Heidenreich und Martin Guz war zu erfahren, dass Morschheim derzeit keine freien Bauplätze mehr hat und dass das neue Baugebiet am nordwestlichen Ortsrand von Morschheim liegt. Es grenzt im Osten an die Westgrenzen der Grundstücke entlang der Donnersbergstraße an. Im Westen reicht es bis an die stillgelegte Ferngasleitung heran und im Norden und Süden grenzt es an Landwirtschaftsflächen. Es umfasst eine Fläche von rund 16.700 Quadratmetern. Der Planbereich ist bereits im Flächennutzungsplan der Verbandsgemeine Kirchheimbolanden als Wohnbaufläche ausgewiesen und im Planentwurf als allgemeines Wohngebiet festgeschrieben. Dabei sind keine sonst im allgemeinen Wohngebiet zulässigen Nutzungen gestattet wie Tankstellen oder andere nicht störende Gewerbebetriebe, um zu vermeiden, dass größere Flächen für die Wohnnutzung verloren gehen. Im Baugebiet sind etwa 21 Bauplätze für eine offene Bauweise mit einer Zulässigkeit von maximal zwei Vollgeschossen vorgesehen. Diese Bauplätze sind mit einer durchschnittlichen Größe um die 560 Quadratmeter in drei Teilbereiche geordnet, womit Unterschiede in der Topographie kategorisiert wurden. Die verkehrstechnische Erschließung des Baugebietes erfolgt über Planstraßen. Für den ruhenden Verkehr werden in der Donnersbergstraße zehn Stellplätze eingerichtet.