Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Personell gebeutelter TuS Steinbach hofft auf Verbandsliga-Überraschung bei Marienborn

Voll reinlegen: Das ist die Devise für Felix Metzinger (links) und seine Teamkollegen vom TuS Steinbach für die Partie bei Marie
Voll reinlegen: Das ist die Devise für Felix Metzinger (links) und seine Teamkollegen vom TuS Steinbach für die Partie bei Marienborn.

Der Verbandsligist TuS Steinbach kämpft vor dem Spiel am Sonntag beim TuS Marienborn weiter mit erheblichen Problemen. Immerhin: Ein Neuer ist zum Team von Daniel Ghoul gestoßen. Der ist gleich eine Option für die anstehende Partie.

Fußball-Verbandsligist TuS Steinbach hat die zehntägige Spielpause gut genutzt. Allerdings sieht es personell weiter nicht optimal aus beim Aufsteiger. TuS-Spielertrainer Daniel Ghoul hofft aber, dass seine Mannschaft am Sonntag, 15 Uhr, beim TuS Marienborn überraschen kann.

Unter der Woche vermeldeten die Steinbacher zudem noch einen Neuzugang. Vom Ligakonkurrenten FV Dudenhofen ist Cedric Fischer zu den Donnersbergern gewechselt. „Er ist ein sehr guter Freund von unseren Spielern Rico und Robin Metz. Cedric hat bei uns schon in der vergangenen Saison einige Spiele angeschaut. Er ist noch ein ganz junger Spieler. Wir freuen uns sehr, dass er zu uns gekommen ist“, sagt TuS-Coach Daniel Ghoul. Fischer wollte in Dudenhofen mehr Spielzeit. Das konnte ihm Dudenhofen nicht bieten. In Steinbach hofft der 19-jährige Mittelfeldspieler auf viele Einsatzminuten. „Cefisch“, so der Spitzname des Neuzugangs könnte schon am Sonntag sein Debüt beim TuS geben.

Nur drei Spieler auf der Bank

Personell ist die Situation beim Aufsteiger, der zuletzt stark ersatzgeschwächt beim TSV Gau-Odernheim eine böse 1:8-Niederlage einstecken musste, weiterhin angespannt. „Lukas Krautschneider hatte leider einen Rückschlag, er fällt weiterhin aus“, sagt Ghoul. Auch der spielende Co-Trainer Patrick Wolf und Dawid Szaszorowski werden wie gehabt noch fehlen. „Ich habe drei Spieler auf der Bank sitzen“, betont Ghoul.

Der nächste Steinbacher Gegner TuS Marienborn hat zehn Punkte aus den bisherigen fünf Saisonbegegnungen geholt. Während der TuS am Wochenende spielfrei war, kamen die Mainzer zu einem 1:0-Auswärtssieg beim SV Steinwenden. „Marienborn ist eine gestandene Verbandsligamannschaft, gespickt mit Oberligaspielern. Gerade zu Hause auf dem Kunstrasen sind die TuS-Akteure extrem spielstark. Spielerisch sind sie wohl noch einen Tick stärker als zuletzt der TSV Gau-Odernheim“, hat der Steinbacher Spielertrainer Ghoul viel Respekt vor dem nächsten Kontrahenten und sagt: „Das ist auf jeden Fall ein Gegner, der am Ende sicher im oberen Drittel der Verbandsliga zu finden sein wird. Wir wollen am Sonntag einfach wieder diese Form zeigen, die wir in den Spielen gegen Dudenhofen und den FC Basara Mainz hatten, in denen wir uns leider nicht belohnen konnten.“

In der Tabelle sind die Steinbacher mit einem Punkt nur Vorletzter. Schwächer ist nur der Donnersberger Rivale TuS Rüssingen, der noch gar keinen Zähler aufweisen kann. „Wir müssen gegen Marienborn sicher wieder voll an unsere Grenzen gehen, um etwas zu holen. Mal sehen, was drin ist. Wir wollen versuchen, etwas zu holen.“

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