Donnersbergkreis Parkplatzsuche ist programmiert

Der Ilbesheimer Gemeinderat hat beschlossen, einen Antrag auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn für das geplante Gemeindezentrum in der Hauptstraße zu stellen. Außerdem gab es Zustimmung für das von der Verwaltung erarbeitete Verkehrskonzept für die Hauptstraße und die Änderung der Friedhofssatzung bezüglich der Grabeinfassungen.
Weil mehrere Bürger in der Vergangenheit gefordert hatten, das Parken in der Hauptstraße zu verbieten, hat sich die Verwaltung der Verbandsgemeinde mit dieser Thematik beschäftigt. Vollzugsbeamter Tilo Becker stellte dem Rat das inzwischen erstellte Verkehrskonzept vor. Das Konzept umfasst die gesamte Hauptstraße von der Ortseinfahrt aus Richtung Morschheim bis zum Ortsausgang Richtung Freimersheim und zeigt in einem Übersichtsplan die möglichen Parkbuchten an. Da bei der Auswahl ihrer Lage alle Vorschriften beachtet werden mussten, wird in Zukunft weniger Parkraum als bisher vorhanden sein. Becker ließ auch durchblicken, dass durchaus noch kleinere Veränderungen möglich sind. Diese könnten sich vor allem aus den praktischen Erfahrungen im Verlauf eines 15-wöchigen Probelaufs ergeben. Die sich anschließende längere Diskussion bezog sich dann weniger auf die Parkbuchten und ihre Lage als vielmehr auf eine bessere Absicherung der Fußgänger vor Lkw mit Anhängern sowie die Vermeidung von Parkmöglichkeiten im Einmündungsbereich der Gauersheimer Straße. Hier wünscht sich der Rat anstelle der dort vorhandenen rot-weißen Pollerstange mindestens drei starke Betonpoller, wobei zwei in Richtung Gauersheim angeordnet werden sollen. Weiterhin soll in anderen Gemeindestraßen Tempo 30 eingeführt werden und die Regelung rechts vor links gelten. Becker sagte die Aufnahme aller Sonderwünsche in das Verkehrskonzept zu. Die Kosten für eine Beschilderung der 30er-Zonen einschließlich der weißen Balkenmarkierungen in den anderen Straßen schätzte er auf rund 900 Euro. Der Beschlussvorlage zum Antrag auf einen vorzeitigen Maßnahmenbeginn des Projektes „Neues Gemeindezentrum“ stimmte der Rat ohne weitere Aussprache einmütig zu, damit die Gemeinde so schnell wie möglich das Anwesen Breitwieser in der Hauptstraße 15 erwerben kann und weitere Planungsschritte eingeleitet werden können. Mehrheitlich zugestimmt hat der Rat einer Änderung der Friedhofssatzung bezüglich der Stärke der Grabeinfassungen – sie muss künftig der „TA (technische Anweisung) Grabmal“ entsprechen. Genauere Einzelheiten müssen die Bürger dem Antragsvordruck der Verwaltung für die Errichtung eines Grabmals entnehmen.