Donnersbergkreis Ohne Druck und mit viel Selbstbewusstsein

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«STAHLBERG.» Es wird ein Jahrhundertspiel auf dem bei Fußballspielern nicht gerade beliebten Rasenplatz auf dem Stahlberg: Morgen Nachmittag (15 Uhr) empfängt die A-Klasse-Mannschaft SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg in der vierten Runde des Verbandspokals den turmhohen Favoriten SV Morlautern.

Der Aufsteiger, einzig noch verbleibender A-Klassist in diesem Wettbewerb, hat sich diese Partie mehr als verdient. Die Bezirksligisten FV Rockenhausen (5:2), TuS Steinbach (4:2) und SV Gundersweiler (4:3) warf die Mannschaft von Alexander Raab durch großen Kampf und Kaltschnäuzigkeit nacheinander aus dem Pokal. Nur um ein Los verpasste die SG den Drittligisten 1. FC Kaiserslautern – dennoch kommt morgen ein Team aus der Barbarossastadt in den Donnersbergkreis, genauer gesagt an die L 385 auf den Stahlberg. Der SV Morlautern zählt nach dem Abstieg aus der Oberliga zu der Spitzengruppe in der Verbandsliga (aktuell Fünfter). „Alles andere als ein hoher Sieg für die Gäste wäre eine Überraschung“, schätzt SG-Mittelfeldspieler Nils Raab die Situation realistisch ein. „Wir wollen uns so gut es geht verkaufen, um eine wahrscheinliche Niederlage in Grenzen zu halten.“ Die Kombinierten können völlig ohne Druck und mit viel Selbstbewusstsein auflaufen. Neben den Pokaltriumphen fegte die Raab-Elf vergangene Wochen im Top-Duell der A-Klasse auch den FC Eiche Sippersfeld mit 6:1 vom Feld. Doch auch der SV Morlautern reist mit Rückenwind an. Am Freitag glückte der Mannschaft von Ex-FCK-Profi Daniel Graf ein 6:0-Sieg in Rieschweiler. Gleich dreimal war dabei Erik Tuttobene erfolgreich. Zusammen mit dem ehemaligen Spielertrainer des SV Lohnsfeld, Shkodran Rexhaj, bildet er das mit Abstand treffsicherste Sturmduo der Verbandsliga (acht und neun Tore). „Wir wollen direkt zeigen, dass wir ein paar Ligen höher spielen, und die Partie möglichst schnell entscheiden“, macht Tuttobene klar. Der 23-Jährige betont aber auch, „dass der Gegner topmotiviert ist und alles abrufen wird. Das wird kein Selbstläufer. Wir müssen es wie ein Meisterschaftsspiel angehen.“ In der dritten Verbandspokalrunde Anfang September sah der SVM gegen Ligakonkurrent TuS Rüssingen schon wie der sichere Verlierer aus, ehe die Lauterer in der Nachspielzeit wie wild aufdrehten und einen 3:4-Rückstand noch in einen 5:4-Erfolg verwandelten.

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