Donnersbergkreis Notfalldienst: Kreisverwaltung unterstützt Protest

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Kirchheimbolanden. Auch die Kirchheimbolander Kreisverwaltung wendet sich gegen die Absicht der Kassenärztlichen Vereinigung (KV), die Bereitschaftsdienstzentrale in Kirchheimbolanden zum 1. Juli zur Nebenstelle von Alzey zu machen. Das hat sie der RHEINPFALZ mitgeteilt.

Die Kreisverwaltung unterstützt eine Protestaktion des Personals der Kirchheimbolander Bereitschaftsdienstzentrale. Im Foyer des Kreishauses liegen neben einer Infoschrift auch Listen aus, auf denen Mitarbeiter und Besucher mit ihrer Unterschrift bekräftigen können, dass ihnen die Bereitschaftsdienstzentrale vor Ort wichtig ist. Solche Listen gibt es auch in der Kirchheimbolander Verbandsgemeindeverwaltung, wie Bürgermeister Axel Haas gestern sagte. Die beabsichtigte Angliederung der Bereitschaftsdienstzentrale an Alzey (wir berichteten mehrfach) würde Einschränkungen mit sich bringen – „und dies bei Menschen, die abends, nachts und an Wochenenden schnell und unkompliziert medizinische Hilfe brauchen“, so die Kreisverwaltung. In Kirchheimbolanden wäre nach den Plänen der KV an manchen Tagen kein Bereitschaftsdienst mehr gegeben. (red)

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