Donnersbergkreis Neues Shoppingcenter „K in Atzenbach“

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„Helden der Kindheit“: Unter dieses Motto hatten Ortsgemeinde und Heimatverein Katzenbach ihre Kappensitzung gestellt. Und so gaben sich am Samstag vor einer farbenfrohen Villa-Kunterbunt-Kulisse im gut gefüllten Bürgerhaus Westernhelden, Trekkies, Teletubbies und Superman die Klinke in die Hand.

Pippi Langstrumpf“ Sonja Boniakowsky und „Tommy“ Volker Köhler begannen ihre Moderation mit der Information, zwei überraschte Stahlberger Gäste als Büttenschieber verpflichtet zu haben. Die mussten auch gleich üben – folgender Kommentar der Sitzungsleiter: „Hunner gut gemacht, jetzt kennener die Bitt widder runner dun – mer brauchen se noch net!“ Dem schwungvollen Gardetanz der Purple Diamond-Kids vom TV Winnweiler folgten de „Alois“ (Sascha Simon) und „es Reinelde“ (Daniela Simon), die als pfälzisch-eifeler Rentnerpaar amüsante Anekdoten aus 44 Jahren Ehe erzählten. Sonja Boniakowsky – die „Neue in Katzenbach“ und einzige Bewohnerin mit eigenem Frauenparkplatz – berichtete anschließend aus dem reichen Erfahrungsschatz ihrer 111 Fahrstunden. Gleich mit zwei Büttenreden im Gepäck war Gunther Hilgert aus Obermoschel angereist. Als Sanitäter aus Leidenschaft erzählte er von Last-Minute-Angeboten im Krankenhaus („Der Patient muss sofort zur OP bereit sein – an was er operiert wurde, erfährt er erst später“), als Türke mit deutscher Ehefrau klärte er das Publikum über das Kleingedruckte auf türkischen Kondompackungen auf. Zwischen seinen beiden Vorträgen entführte die Tanzgruppe Butterfly des Heimatvereins Katzenbach die Zuschauer mit „Dancing to Atlantis“ in eine versunkene Meereswelt. Danach zauberte die Jugendgarde der Purple Diamonds aus Winnweiler das Flair großer Fasnachtshochburgen auf die kleine Katzenbacher Bühne. Für einen Einkaufsbummel müssen die Katzenbacher künftig nicht mehr in die Stadt fahren – das neue Shoppingzentrum „K in Atzenbach“ bietet alles, was der moderne Mann mit Stil benötigt. Verkäufer Jochen Klein überzeugte seinen Kunden Hubert Schläfer von einem neuen Nervenkostüm, stärkeren Geduldsfäden und Samthandschuhen für den Umgang mit der Ehefrau. Bei einer Rechnung von 958,73 Euro war dieser dann am Ende „komplett vun de (Klo-)Roll“ ... Danach nahm die Tanzgruppe Stardust des Heimatvereins die Besucher mit auf eine eindrucksvolle Safari in den Dschungel, ehe „Pippi“ und „Tommy“ gemeinsam mit dem Publikum eine Auswahl der besten „Helden-der-Kindheit-Kostüme“ des Abends prämierten. Der sehnsüchtig erwartete Auftritt des Männerballetts „Notgeil“ bildete wie immer den Höhepunkt des kurzweiligen Programms, das mit dem großen Finale aller Akteure endete. |ank

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