Donnersbergkreis Namensvetter kommt nach Fehlstart
«WINNWEILER.» Mit der 1:6-Heimniederlage gegen den TuS Hohenecken legte Verbandsligist ASV Winnweiler einen kapitalen Fehlstart ins neue Jahr hin. Dabei gingen nicht nur die drei Punkte verloren, sondern auch die Chance, den Gegner mit in den Abstiegskampf zu ziehen. In einem weiteren Heimspiel am morgigen Sonntag, 16 Uhr, gegen den ASV Fußgönheim will der ASV die Scharte auswetzen.
„Natürlich bin ich enttäuscht über den Spielverlauf, aber wir müssen immer am oberen Level spielen, um zu punkten. Und das war am Sonntag nicht der Fall“, sagt ASV-Trainer Jürgen Giehl im Rückblick auf die Klatsche. „Am Anfang haben wir dumme Fehler gemacht, und dann sind wir nicht mehr reingekommen, haben im Mittelfeld keinen Druck auf Ball und Gegner gemacht“, nennt er weitere Ursachen. Selbstredend, dass dies im Spiel gegen den Namensvetter aus der Vorderpfalz anders werden muss. Fußgönheim belegt in der Tabelle, die immer noch ein schiefes Bild vermittelt, weil es Mannschaften mit erst 15 und Mannschaften mit schon 20 Spielen gibt, den zehnten Platz und hat zehn Punkte Vorsprung auf den Drittletzten Winnweiler. Für den gastgebenden ASV wird es jetzt aber allmählich Zeit, wieder zu punkten, um den Anschluss nicht zu verlieren, zumal in dieser Saison bis zu fünf Mannschaften absteigen können. Im Hinspiel haben die Roten vom Rauhen Weg den bisher einzigen Auswärtssieg geholt und damit zwei Spiele in Folge gegen den ASV gewonnen. Davor gab es drei Niederlagen. „Grundsätzlich haben wir immer die Chance, etwas zu erreichen, wenn wir alles abrufen. Dazu müssen wir aber die Fehler abstellen und in der Defensive zu alter Stärke zurückfinden. Wenn wir es mal wieder schaffen, ohne Gegentor zu bleiben, dann reicht ja auch mal ein Tor zum Sieg“, macht Giehl eine einfache Rechnung auf. Allerdings sind seine personellen Probleme nicht kleiner geworden. Waldemar Schneider musste am Sonntag verletzt raus, Einsatz ungewiss. Christoph Scharfenberger hat muskuläre, Tim Giehl Schulterprobleme. Von den Langzeitverletzten kommt noch keiner zurück.