Donnersbergkreis Nachwuchs gefällt mit „Grün-Tönen“

Placeholder-Image

Unter dem Motto „Grün-Töne“ präsentierte die Musikjugend im Musikkreis Donnersberg am Sonntagnachmittag ihr Kreisjugendkonzert. Ausrichter war der Musikverein Donnersberg Steinbach im Rahmen seines 90. Jubiläums.

Über Aufgaben und Ziele, aber auch die Proben und öffentliche Auftritte der musizierenden Kreisjugend sprach Kreisjugendleiterin Yvonne Klug. In einem Jugendorchester erlebe man die schnellste Entwicklung, betonte Klug. Aufgaben der Kreisorganisation sei neben einer fachlichen Jugendarbeit auch die Unterstützung der Mitgliedsvereine. Sie beschäftige sich mit den Belangen der musizierenden Jugend ebenso wie mit der Beratung der Jugendleitung vor Ort, so die Kreisjugendleiterin. Das angebotene Spektrum ist breitgefächert und reicht von Freizeiten bis Seminare. Eröffnet hat den Konzertnachmittag das Jugendorchester des Ausrichters, des Musikvereins Donnersberg. 30 Nachwuchsmusiker stellten unter der Leitung von Thorsten Hanf ihr musikalisches Können unter Beweis. Sie widmeten sich dabei einem speziellen Vogel, dem Specht. Zu ihrem Repertoire gehört auch eines der erfolgreichsten Musicals, in dem es um eine Urlaubsliebe geht. Die Bedeutung einer Posaune im Klangkörper machte der Gastgeber hörbar und schloss mit dem Erfolgsstück des Jahres 2012, dem „Party Rock Anthem“. Der Musikverein Bolanden zeigte, was er nach nur zweijähriger Probezeit erreicht hat. Dabei sind nicht nur Jugendliche an die Instrumente herangeführt worden, sondern auch so manches Elternteil. Unter der Leitung von Stefan Unfricht vermittelten sie eher die „ernsten“ Melodien mit einem großen Anspruch auf Präzision. Dass der Klangkörper auch andere Töne anschlagen kann, machte er mit dem legendären „Y.M.C.A.“ deutlich. Mit meisterhaften Beiträgen auch aus den Bereichen der Märchenwelt überzeugte das Jugendorchester vom Musikverein Göllheim. Das Spektrum reichte von der klassischen Ouvertüre bis hin zur lebhaft vorgestellten bezaubernden Unterwasserwelt und zur klangvollen Erinnerung an Pippi Langstrumpf. Der Klangkörper besteht aus 18, meist ganz jungen Musikern und wird geleitet von Mathias Wohl. Reichhaltig auch das Repertoire des Musikclubs „Fidelio“ Dreisen unter der Leitung von Laszlo Szabo. Auch diese Musiker begaben sich in das Reich der Tiere und stellten den König der Löwen musikalisch vor. Mit der Präsentation der Filmmusik rundete „Fidelio“ sein Programm ab. Die eingeplante Eisenberger Blaskapelle sagte krankheitsbedingt kurzfristig die Teilnahme ab. Einen Glanzpunkt setzten die rund 80 Musikerinnen und Musiker mit ihrem finalen Zusammenspiel unter der Leitung von Thorsten Hanf. (llw)

x