Donnersbergkreis „Male so, wie ich die Bibel verstehe“

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WINNWEILER. „Verwurzelt im Glauben“ ist das Thema einer Ausstellung des Künstlers Wolfgang Seipenbusch. Dazu gibt die Kreuzkapelle auf der Höhe über Winnweiler einen würdigen Rahmen. Ermöglicht hat diese Ausstellung die katholische Frauengemeinschaft und die Kolpingfamilie Winnweiler.

Seipenbusch, Jahrgang 1942, ist in Winnweiler beheimatet und war Kunsterzieher am Wilhelm-Erb-Gymnasium. Durch sein Schaffen hat er das künstlerische Erscheinungsbild dieser Region deutlich mitgeprägt. Die Uzfiguren am Marktplatz und die Reliefs am Gymnasium in Winnweiler oder das Relief in Sandstein und Holz am und im Rathaus von Enkenbach-Alsenborn sind nur wenige Beispiele seines Schaffens. Bei vielen Bildhauersymposien hat Seipenbusch mitgewirkt und mit seinem profunden Wissens die Prozesse mitgestaltet. Neben der Bildhauerei in Stein und Holz nimmt die Malerei eine gleichberechtigte Stellung in seinem Kunstschaffen ein. „Die verschiedenfarbigen Bilder sollen zu Betrachtungen und zum Nachdenken anregen“, so der Künstler. „Die Welt tanzt“ ist das einzige Werk in der Sammlung unzähliger Gemälde, das nicht einem biblischen Thema gewidmet ist. Ansonsten sind jeweils ein Bibeltext oder ein Psalm die Grundlage für seine „transtheologischen Arbeiten“. „Ich male meine Bilder so, wie ich die Bibel verstehe, denn sie gibt mir die Anregungen dazu“, erklärte Seipenbusch bei der Ausstellungseröffnung. Jesus und Kreuze tauchen in keinem seiner aus Öl gefertigten Bilder auf. Er malt Menschen, die sich symbolisch gesehen entsprechend der Bibel verhalten. Er sieht die Bibel als Symbolsammlung und den Sinn dieser Texte will er mit seinen Bildern verwirklichen. Mit seinen Erklärungen zu diesen Werken brachte er den zahlreichen Gästen die Inhalte der Bilder näher. |llw

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