Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Liganeuling SV Gundersweiler hofft auf nächste Überraschung

Einen kräftigen Dämpfer musste die SG Rockenhausen/Dörnbach, hier Stürmer Fabian Schmitt (rechts) im Spiel gegen Trippstadt, zul
Einen kräftigen Dämpfer musste die SG Rockenhausen/Dörnbach, hier Stürmer Fabian Schmitt (rechts) im Spiel gegen Trippstadt, zuletzt bei der 2:8-Schlappe bei Waldfischbach-Burgalben hinnehmen. Nun geht es für die SG zuhause gegen Kindsbach.

SVG-Spielertrainer Michael Hammerschmidt ist zuversichtlich, dass es am Sonntag gegen Bedesbach-Patersbach mit einem Heimsieg klappt – aus einem ganz bestimmten Grund.

Am vergangenen Wochenende gab es für den Fußball-Bezirksligisten SV Gundersweiler wieder einen Dämpfer. Das Team von Spielertrainer Michael Hammerschmidt unterlag auswärts dem FC Rodalben mit 1:2. Der Coach war nicht dabei gewesen. Beim Heimspiel am Sonntag, 14.45 Uhr, gegen den TuS Bedesbach-Patersbach ist der Aufsteiger aber personell wieder besser aufgestellt.

SVG baut auf eigenen Platz und Heimpublikum

„Ich hatte beruflich die vergangene Woche zu tun, außerdem haben wieder einige Spieler gefehlt. Wir waren nicht komplett gegen Rodalben, aber es ist ein enges Spiel gewesen, was mir meine Betreuer gesagt haben. Leider hat der FC Rodalben die Partie am Ende auf seine Seite gezogen“, sagt Michael Hammerschmidt. Der SV Gundersweiler kassierte bereits nach 60 Sekunden in Rodalben das 0:1. Bastian Steer erzielte kurz nach dem Seitenwechsel den Ausgleich für den Liganeuling (49.). Doch neun Minuten vor Schluss gelang dem Rodalber Elias Hakim der Siegtreffer zum 2:1 (81.) für die Platzherren.

In der Tabelle belegt der SV Gundersweiler nach 14 Spieltagen somit weiterhin den 14. und damit drittletzten Rang. Der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz liegt vor dem abschließenden Hinrundenspiel für den Liganeuling bei fünf Punkten. Hammerschmidt hofft, dass sein Team am Sonntag wieder für eine Überraschung sorgen kann. Gerade auf dem eigenen Rasenplatz und vor eigenem Publikum hat der Aufsteiger zuletzt doch gezeigt, dass er mit den Top-Mannschaften der Bezirksliga Westpfalz mithalten und diese auch schlagen kann.

Hammerschmidt: „Am Sonntag sieht es besser aus“

„Es sieht am Sonntag wieder besser bei uns aus, denn nicht nur ich kann wieder mitwirken. Auch andere Leistungsträger, die gegen Rodalben noch gefehlt haben, können spielen. Wir wollen an die Leistungen zuletzt zu Hause gegen die TSG Wolfstein-Roßbach und den FV Rockenhausen, mit denen wir ja beide Top-Teams geschlagen haben, auch gegen den TuS Bedesbach-Patersbach anknüpfen“, sagt der SVG-Spielertrainer.

Hammerschmidt weiß aber: „Bedesbach-Patersbach ist ein sehr kampfstarkes und unangenehm zu bespielendes Team. Aber wenn wir an unsere kämpferischen Tugenden wieder herankommen, dann ist sicherlich auch gegen diesen Gegner etwas drin für uns.“ Der TuS Bedesbach-Patersbach liegt aktuell auf dem neunten Tabellenrang, hat aber nur vier Punkte Rückstand auf Rang zwei.

SG Rockenhausen will in Erfolgsspur zurück

Die SG Rockenhausen/Dörnbach musste am vergangenen Wochenende eine sehr deutliche Niederlage einstecken. Nach dem 2:8-Debakel bei der SpVgg Waldfischbach-Burgalben ist das Team von Trainer Timothy Hanauer die Tabellenführung in der Bezirksliga erst einmal los. Die SG rutschte in der Tabelle auf dem dritten Rang ab. In Waldfischbach gingen die Rockenhausener zunächst nach zehn Minuten durch den Treffer von Jannis Knopp mit 1:0 in Führung. Doch nach dem Ausgleich der Heimmannschaft in der 18. Spielminute lief die Partie für die SG völlig aus dem Ruder.

Waldfischbach/Burgalben führte zur Pause schon mit 4:1. Ein Aufbäumen von Rockenhausen blieb aus. Ob es daran lag, dass mit Sebastian Walther und Danny Schulz zwei wichtige Spieler der vergangenen Wochen gesperrt fehlten? Auch Angreifer Fabian Schmidt war in Waldfischbach nicht dabei.

Orkan Kirik gelang zehn Minuten vor Schluss nur noch das 2:6 für die SG, die mit acht Gegentoren noch gut bedient war. Am Sonntag wollen die Rockenhausener nun auf die Erfolgsspur zurück. Im Heimspiel um 15.15 Uhr gegen den FV Kindsbach hofft Trainer Timothy Hanauer auf eine Reaktion. Der Gegner liegt auf dem viertletzten Tabellenrang.

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