Donnersbergkreis Lauermann übernimmt in Dörnbach

«Kirchheimbolanden.» In der B-Klasse Kaiserslautern-Donnersberg Nord empfängt am Sonntag, 12.45 Uhr, Aufsteiger SG Kibo/Orbis II den TSV Dörnbach zum Kellerduell.
Bei den Gästen aus Dörnbach, die in der vergangenen Woche eine 0:10-Heimniederlage gegen die SG Steinbach II/Börrstadt kassierten, passierte zuletzt Einiges. Aufgrund der letzten Resultate trennte sich der TSV von Spielertrainer Daniel Münzel. Im Gespräch mit der RHEINPFALZ nannte TSV-Vorstand Patrick Enkler die Gründe für die vorzeitige Trennung. „Wir haben uns von Daniel getrennt, weil wir der aktuellen Entwicklung entgegensteuern mussten. Mit dieser Entscheidung wollen wir neue Impulse setzen“, gab Enkler an. „Die Entlassung hat nichts mit Daniel persönlich zu tun. Wir sind froh, dass er die letzten zweieinhalb Jahre bei uns war“, hob der Vorstand die Leistung des scheidenden Spielertrainer hervor. Einen Nachfolger hat Enkler schon gefunden. Martin Lauermann wird die Dörnbacher als Interimstrainer übernehmen. Lauermann stand zuletzt beim TuS Steinbach an der Seitenlinie und verpasste mit dem TuS nur knapp den zweiten Tabellenplatz in der Bezirksliga Westpfalz. Zur kommenden Begegnung in Kirchheimbolanden hat Enkler eine klare Meinung: „Wir wollen nicht mit leeren Händen nach Hause fahren. An diesem Wochenende werden aber wieder manche Spieler nicht zur Verfügung stehen.“ In dieser Situation könnte vor allem der jüngste Neuzugang des TSV weiterhelfen. Ex-Regionalliga-Spieler Hakan Akten schloss sich in der letzten Woche den Dörnbachern an. „Hakan hat ein Jahr kein Fußball gespielt und war deshalb direkt spielberechtigt. Seine fußballerischen Qualitäten können ausschlaggebend sein, auch wenn er nicht topfit ist“, so Enkler über den ehemaligen Mittelfeldregisseur des TuS Rüssingen. Gegen die SG Kibo/Orbis II hat der TSV Dörnbach die Chance, den Abstand zu den Abstiegsplätzen auszubauen. Diese Absicht hat auch SG-Trainer Jörg Bechtel. Unter der Woche sprach der Meistertrainer von einem Sechs-Punkte-Spiel. „Wir müssen alles raushauen, um dieses Spiel für uns entscheiden zu können. Dörnbach ist schwer einzuschätzen. Ich denke, der große Platz kommt uns entgegen.“ Trotz der eher schwachen Punkteausbeute ist der Trainer nicht unzufrieden. „Wir müssen uns einfach mal für den Aufwand, den wir betreiben, belohnen. Die Jungs machen das wirklich sehr gut. Leider fehlen uns die Erfolge.“