Donnersbergkreis Landfrauen backen Plätzchen für Flutopfer

Pfälzer Landfrauen und ihre Begleiter im Ahrtal.
Pfälzer Landfrauen und ihre Begleiter im Ahrtal.

Auch die Landfrauen haben die Hochwasseropfer im Ahrtal unterstützt. Der Landfrauenverband Pfalz, dem auch der Donnersberger Kreisverband angehört, hatte in der Weihnachtszeit zu einer Plätzchenaktion aufgerufen.

Der Landfrauenverband Pfalz mit Sitz in Kaiserslautern, hatte in der Zeit vor Weihnachten zusammen mit seinen sechs Kreisverbänden Südpfalz, Vorderpfalz, Donnersberg, Kusel, Kaiserslautern und Südwestpfalz zu einer Plätzchenaktion für Flutopfer im Ahrtal aufgerufen. Ziel war es, den Flutopfern ein wenig Weihnachtsstimmung zu vermitteln. Initiator war der stellvertretende Bauern- und Winzerpräsident Thomas Knecht aus dem Südpfalz.

„Für seine Idee, selbstgebackenen Plätzchen zu spenden, kam für ihn nur die Kompetenz und die starke Gemeinschaft der Landfrauen in Frage, was von Seiten des Landfrauenverbandes sofort Unterstützung fand“, schreibt Helga Stenschke-Heinz vom Kreisverband Kusel namens aller Kreisverbände in einer Pressemitteilung. Die Umsetzung der Zutatendeklarierung sowie die Einhaltung der Hygienevorschriften sei für die Landfrauen selbstverständlich kein Problem gewesen. Viele Ortsvereine der sechs Kreisverbände hätten gemeinsam gebacken. Andere hätten Mitglieder zum Spenden von Selbstgebackenem ermuntert. In den Kreisverbänden seien die Plätzchen dann eingesammelt und in die zur Verfügung stehenden Transporter geladen worden.

„Ein sehr emotionaler Tag“

Überbracht wurden die süßen Gaben dann von Präsidiumsmitgliedern des Landfrauenverbandes der Pfalz um Frontfrau Isabel Steinhauer-Theis sowie einigen Landmännern, die sich mit vier vollbeladenen Transportern und einem Pkw ins Ahrtal aufmachten. Beim Transporter aus der Südpfalz saß Thomas Knecht selbst am Steuer. „Für alle Beteiligten war es ein sehr emotionaler Tag“, schreibt Stenschke-Heinz weiter. Das gute Gelingen und die regional übergreifende Zusammenarbeit zwischen den Landfrauen und den Akteuren aus der Südpfalz seien ein Beweis, dass man in der Notlage für andere Menschen zusammenstehe und helfe, wo Hilfe benötigt werde.

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