Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Landes- und Bezirksligist könnten den Sprung nach oben schaffen

Die Steinbacher haben dem SC Hauenstein schon ein Bein gestellt. Die Donnersberger gewannen 1:0.
Die Steinbacher haben dem SC Hauenstein schon ein Bein gestellt. Die Donnersberger gewannen 1:0.

Nach zwei Auswärtssiegen steht der TuS Steinbach auf einmal auf Rang zwei der Landesliga-Aufstiegsrunde. Der Aufstieg ist trotzdem kein Thema. Auch in der Bezirksliga ist ein Donnersberger Team noch ganz oben mit dabei, könnte nächste Saison eine Klasse höher spielen.

Der TuS Steinbach 07 war eigentlich als krasser Außenseiter in die Aufstiegsrunde der Fußball-Landesliga West gegangen. Doch nach zwei Spielen sind die Donnersberger erster Jäger des Titelfavoriten und Tabellenführers SV Hermersberg. Am Sonntag kommt es nun zum Showdown. Die Steinbacher feiern gegen den Spitzenreiter um 15.15 Uhr ihre Heimpremiere in der Aufstiegsrunde.

Nach dem 1:0-Auswärtssieg beim TSC Zweibrücken am vergangenen Sonntag war die Stimmung beim TuS Steinbach natürlich gut. Schon zuvor gewannen sie 1:0 beim SC Hauenstein. Und das noch in Unterzahl. Nils Frey hatte in der 64. Spielminute nach einer Notbremse die Rote Karte gesehen. Doch da führten die Steinbacher schon durch den frühen Treffer von Markus Schunk mit 1:0 (10.). „Wir haben das super gemacht, unser Torwart Jonas Barz hatte dann noch eine Reihe von Glanzparaden, wir sind glücklich über diesen weiteren Sieg, mit dem wir nicht unbedingt gerechnet haben“, sagt Markus Buhl-Bohlander, neuer Vorsitzender des TuS und Teamchef der Donnersberger.

Buhl-Bohlander tritt auf Euphorie-Bremse

Mit 13 Punkten belegen die Steinbacher aktuell den zweiten Tabellenrang. Ist der Aufstieg plötzlich drin? „Da sollten wir nicht euphorisch werden. Die Siege sind schön, aber wir bleiben realistisch. Der Aufstieg ist kein Thema“, sagt Buhl-Bohlander.

Am Sonntag treffen die Steinbacher nun auf den Primus SV Hermersberg, der mit 19 Punkten die Liga mit sechs Zählern Vorsprung auf den TuS anführt. „Hermersberg hat die ganze Saison schon gezeigt, dass sie eine absolute Topmannschaft sind. Der SV hat auch schon zwei Siege in der Aufstiegsrunde eingefahren, wir sind da nur krasser Außenseiter.“

Der TuS 07 geht angeschlagen in das Spiel. „Wir hatten Corona-Fälle, Nils Frey hat ein Spiel Sperre bekommen“, sagt Buhl-Bohlander. Die Partie stehe aber nicht auf der Kippe. „Es ist das schlechte Wetter der vergangenen Tage, das noch für eine Verlegung sorgen könnte. Aber wir gehen derzeit fest davon aus, dass gespielt werden kann“, betont Buhl-Bohlander.

SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg schaut nach oben

In der Fußball-Bezirksliga Westpfalz hat die SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg derzeit nur drei Punkte Rückstand auf den Tabellenführer SC Weselberg und liegt zwei Zähler hinter dem Zweiten SG Knopp/Wiesbach. Das Team von Coach Alex Raab, das in der Hauptrunde schon positiv überraschte, schlägt sich bislang auch in der Runde der besten zehn Mannschaften hervorragend. Am vergangenen Wochenende gewann die SG zu Hause gegen den SV Battweiler mit 5:0. Am Sonntag muss Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg nun wieder auswärts ran. Die SG trifft um 15 Uhr auf den aktuellen Ligafünften SG Schopp/Linden. In der Form der vergangenen Wochen sind die Kombinierten sicher der klare Favorit.

Der SV Kirchheimbolanden hatte zuletzt mit vielen Ausfälle zu kämpfen. Dass das Team von Spielertrainer Timo Riemer aber weiter voll konkurrenzfähig ist, bewies es am vergangenen Sonntag. Zu Hause auf dem Schillerhain gewannen die Residenzstädter gegen den FC Queidersbach mit 2:0 und kletterten auf den vierten Tabellenrang. Der Rückstand auf die Top Drei ist aber weiter sehr groß. Der Dritte SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg hat bereits ein Polster von acht Punkten vor dem SVK. Doch der Kirchheimbolander Spielertrainer Riemer sagt: „Wir wollen weiter so viele Spiele wie möglich gewinnen, auch wenn es mit den vielen Ausfällen zuletzt sicher schwierig wird.“ Am Sonntag, 15 Uhr, tritt der SVK beim Ligaachten SV Battweiler an, der zuletzt in Mannweiler-Cölln unter die Räder kam. Eigentlich eine machbare Aufgabe für den SV Kirchheimbolanden.

ASV Winnweiler kämpft ums sportliche Überleben

In der Abstiegsrunde der Fußball-Bezirksliga Westpfalz rutschte der ASV Winnweiler nach der bitteren 1:2-Heimniederlage gegen den FK Clausen auf den letzten Tabellenrang ab. Doch der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt für das Team von Spielertrainer Waldemar Schneider nur drei Punkte. Es ist also noch alles drin für den ASV, der am Sonntag, 15 Uhr, bei der zweiten Mannschaft der SG Rieschweiler antreten muss. Es ist ein weiteres Schlüsselspiel für den ASV. Die SG Rieschweiler II liegt mit einem Punkt Vorsprung auf Winnweiler derzeit auf dem vorletzten Tabellenrang.

Die zweite Saisonhälfte ist nun voll im Gange. Kurios dabei: Die SG Rockenhausen/Dörnbach hat noch kein einziges Spiel gemacht. Auch an diesem Wochenende ist der Spitzenreiter in der Tabelle der Abstiegsrunde spielfrei. Dafür hat die SG Rockenhausen/Dörnbach ausgerechnet zu Ostern ein volles Programm. Am kommenden Donnerstag, 14. April, 19 Uhr, empfängt das Team die SG Oberarnbach/Obernheim-Kirchenarnbach/ Bann. Am Samstag, 16 Uhr, muss die SG dann noch beim FV Bruchmühlbach ran.

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