Rüssingen RHEINPFALZ Plus Artikel Kunst und Natur vereint: Ein Garten mit 14 Baumarten und kreativem Flair

Der Garten als Ausstellungsraum: Sibylle Raichle arbeitet als freischaffende Künstlerin und betreibt ein eigenes Atelier im Haus
Der Garten als Ausstellungsraum: Sibylle Raichle arbeitet als freischaffende Künstlerin und betreibt ein eigenes Atelier im Haus.

Die Familie Raichle hat sich mit ihrem Baumgarten in Rüssingen ein Paradies geschaffen. Wo einst ein Weinberg war, wachsen Palmen, Zypressen, Flieder und so viel mehr.

Bäume sind die große Leidenschaft von Gartenbesitzerin Sibylle Raichle. Ihr Refugium in Rüssingen beherbergt gleich 14 teilweise exotische Baumarten. Von einem besonders beeindruckenden Exemplar wird man gleich im Innenhof des Anwesens der Raichles begrüßt: Ein riesiger Trompetenbaum mit ausladendem Blattwerk sorgt dort für Schatten und angenehme Kühlung im Sommer.

Farbige Akzente setzen im Hof zudem die zahlreichen Objekte aus der künstlerischen Hand Sibylle Raichles. Afrikanischer Flieder in zwei Farben ergänzt das Bild, sowohl als Busch und als Baum. „Diese Flieder blühen in Rosa und Weiß über einen längeren Zeitraum. Mit den Farben habe ich es“, sagt die Malerin. Zum Anwesen gehört auch ein eigenes Atelier, in dem die freischaffende Künstlerin arbeitet.

Freischaffende Künstlerin und Baumliebhaberin: Sibylle Raichle in ihrem Garten in Rüssingen.
Freischaffende Künstlerin und Baumliebhaberin: Sibylle Raichle in ihrem Garten in Rüssingen.
Ein mächtiger Trompetenbaum ist das zentrale Element des Innenhofs. Die Steine der Beeteinfassung wurden bei Rodungsarbeiten wäh
Ein mächtiger Trompetenbaum ist das zentrale Element des Innenhofs. Die Steine der Beeteinfassung wurden bei Rodungsarbeiten während des Hausumbaus entdeckt und dienen zusätzlich als Blickfang.

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Trompetenbaum ist 13 Meter hoch

Ihren heute gigantischen Trompetenbaum haben die Raichles vor knapp 40 Jahren mit einer Wuchshöhe von lediglich zwei Metern gepflanzt. Jetzt habe er seine Endhöhe von 13 Metern erreicht, wie Thomas Raichle erläutert. Die Einfassung des Beetes rings um den Baum besteht aus großen Wingertsteinen, die bei Umbaumaßnahmen für das Haus ausgegraben wurden.

In den von außen nicht einsehbaren Garten oberhalb des Privathauses führt eine große Steintreppe. Wie im Zellertal weit verbreitet, war das Grundstück in Hanglage in früherer Zeit ein Weinberg. Der gut 300 Quadratmeter große Gartenbereich grenzt an den alten Friedhof mit dessen Baumbestand. „Wir verbringen auch den ganzen Sommer im Garten“, sagt Sibylle Raichle zufrieden.

Für den Garten gibt es ein Gesamtkonzept

Ihre gepflanzten Bäume folgen einem Gesamtkonzept. Palmen, Zypressen, Zierkirsche und Quitte zählen ebenso dazu wie ein Gingko und ein Judasbaum. Eine Besonderheit bietet ein Seidenbaum mit dem einzigartigen Erscheinungsbild seines filigran gefiederten Blattwerks. In der Blütezeit im Spätsommer bildet dieser pinselartige, rosafarbene Blüten auf seiner Krone aus. „Ich bin ein großer Baumfan. Bäume haben etwas Monumentales; etwas, was andauert“, sagt Sibylle Raichle begeistert.

Lesen Sie mehr zu Gärten in der Region, hier zum Brunnengarten der Cirotzkis in Rüssingen: https://www.rheinpfalz.de/lokal/donnersbergkreis_artikel,-ein-verstecktes-gartenparadies-hoch-%C3%BCber-r%C3%BCssingen-_arid,5784249.html

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