Donnersbergkreis Kracher aus den Händen gegeben

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Ramsen. Ein Showdown war es. Emotional, energisch, giftig – wie üblich, wenn der kompromisslose TV Lambsheim an den Platten steht: Das vorentscheidende Top-Spiel um den Relegationsplatz der Bezirksklasse Vorderpfalz Nord verlor TuS Ramsen am Montag in der Vorderpfalz mit 7:9 – hauchdünn nach 5:3-Führung. Der TVL, mit einem Zähler Rückstand angetreten, stahl sich damit vor auf Platz zwei. Und den wird er wohl bis zuletzt verteidigen.

Frank Schwitzgebel hätte es beenden müssen. Kurz und schmerzlos. Es hätte vermutlich ein versöhnliches Ende genommen, mit Schampus, Feierliedern und was auch immer. 2:0 führte er gegen den Lambsheimer Peter Hötzinger. Schwitzgebel führte 11:4, 11:8. Irgendwie verlor er aber die Nerven. Das tadellose 2:0 wandelte sich in ein 2:3. Bedeutete: kein 6:3 für Ramsen, keine Vorentscheidung. Stattdessen die zweite Luft für den TVL. „Danach ist bei uns auch die Stimmung umgeschlagen“, verrät TuS-Mannschaftsführer und Franks älterer Bruder Bernd Schwitzgebel. Seine Ramser vergeigten den Sieg. Und somit wohl auch den Einzug in die Relegation. 7:9 gaben sie den Bezirksklasse-Kracher aus den Händen, Lambsheim zog im Tableau vorbei. Eine bittere, eine ärgerliche Stunde. So schnell kann der Fleiß einer Saison Schall und Rauch sein. „Die sind wahrscheinlich jetzt durch. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die noch Punkte abgeben. Das war’s“, denkt Kapitän Schwitzgebel. Galgenhumor. „Hoffentlich steigen die Lambsheimer auf“, giftet er, „dann sind wir die endlich los.“ „Das Spiel war natürlich emotional geladen. Wir hatten etwa 20 Fans dabei“, resümiert Schwitzgebel. Gebracht hat der Psycho-Trick nichts. Nach dem 5:4 ging’s bergab. Und dann nicht richtig nach oben. (ppp)

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