Donnersbergkreis Kirchheimbolanden: Lisel Heise lädt zur Gründung eines Freibad-Fördervereins

Ab ins kühle Nass: Lisel Heise kämpft weiter für eine Bademöglichkeit im Freien in Kirchheimbolanden. Hier springt sie mit über
Ab ins kühle Nass: Lisel Heise kämpft weiter für eine Bademöglichkeit im Freien in Kirchheimbolanden. Hier springt sie mit über 80 Jahren in das Thielwoogbad, das 2011 geschlossen wurde. Archiv

Angekündigt wurde es bereits, nun steht auch der Termin: Lisel Heise und Thomas Bock laden zur Gründung eines Freibad-Fördervereins ein. Wobei es nicht zwingend ein Freibad sein muss. Die ersten Spendenzusagen sind schon da, wie Bock berichtet.

Der Kirchheimbolander sagt auch, dass es sich dabei nicht um eine Veranstaltung des politischen Vereins „Wir für Kibo“ handelt, dessen Vorsitzender Bock ist. „Die Initiative für ein Freibad ist von Lisel Heise ausgegangen.“ Und es gehe hier nicht um „Wir für Kibo“, sondern um eine Initiative, bei der man möglichst viele Menschen mitnehmen möchte.

Die 100-Jährige Lisel Heise hat sich im Wahlkampf für ein Freibad in Kirchheimbolanden stark gemacht, hat es für „Wir für Kibo“ in den Stadtrat geschafft und damit weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt. Erst kürzlich berichtete sie in einem RHEINPFALZ-Sommergespräch, dass sie sich weiterhin für ein Freibad einsetzen wolle. Wobei es nicht zwingend ein Freibad sein müsse. Heise ist eine Schwimmmöglichkeit im Freien wichtig, so gibt es auch Gedanken in Richtung Badesee. Hier wurde das Gutleuttal westlich des Nordpfalzgymnasiums als denkbarer Ort genannt.

Ideen auch von anderer Seite

Wie Thomas Bock erzählt, gibt es Badesee-Ideen auch von anderen Seiten. Der Kirchheimbolander Architekt Peter Kummermehr habe sich beispielsweise schon ausführlich mit der Thematik beschäftigt. „Im Moment gibt es als Ziel nur die Errichtung einer neuen Badestätte in Kirchheimbolanden (und Umgebung), die Ideen reichen von einem Naturbad bis hin zu einem Badesee in einem gefluteten Steinbruch“, so Bock.

Mit der Gründung eines Vereins wolle man im ersten Schritt um Spendengelder werben. Die Gemeinnützigkeit soll beantragt werden. Was das Thema Spenden betrifft, wolle man natürlich auch die Bekanntheit von Lisel Heise nutzen. Die ersten Spendenzusagen im vierstelligen Bereich seien schon eingegangen, berichtete Bock am Freitag. „Am Ende kann auch ein Scheitern stehen. Aber wenn man etwas nicht versucht, dann kann man es auch nicht erreichen“, hatte er bereits in dem Sommergespräch erzählt.

Info

Das Treffen zur Gründung eines Freibad-Fördervereins ist am Mittwoch, 21. August, 19 Uhr, in der „Gut Stubb“ des Restaurants Orangerie in Kirchheimbolanden.

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