Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Kirchheimbolanden ist vor Pokalschreck Finkenbach gewarnt

 Finkenbachs Spielertrainer Silas Schlemmer (rechts), hier im Erstrundenduell mit Florian Hofmann von der SG Rockenhausen/Dörnba
Finkenbachs Spielertrainer Silas Schlemmer (rechts), hier im Erstrundenduell mit Florian Hofmann von der SG Rockenhausen/Dörnbach, hofft mit seinem Team gegen den Landesligisten SV Kirchheimbolanden auf die nächste Überraschung im Verbandspokal.

In der zweiten Runde des Verbandspokals ist der TuS Finkenbach/Waldgrehweiler klarer Außenseiter. Geht es für den B-Klasse-Vertreter doch gegen den Landesligisten SV Kirchheimbolanden. Aber: Auch in der ersten Runde war der TuS Außenseiter. Und setzte sich dennoch durch.

Gelingt dem Favoritenschreck der nächste Coup? B-KlassenAufsteiger TuS Finkenbach/Waldgrehweiler peilt am Sonntag in der zweiten Runde des Südwestdeutschen Fußballverbandspokals die nächste Überraschung an. Das Team von Trainer Silas Schlemmer empfängt um 16 Uhr den Landesliga-Aufsteiger SV Kirchheimbolanden.

„Wir treffen auf einen bärenstarken Gegner, der hier als Kollektiv antreten wird“, sagt der Finkenbacher Teamchef Jochen Werrmann und macht klar: „Wir sind erneut nur der große Außenseiter.“ In der ersten Runde schalteten die TuS-Akteure den Bezirksligisten SG Rockenhausen/Dörnbach mit 4:2 aus.

Testspiel kein Maßstab

„Das war schon ein großer Erfolg“, sagt Werrmann. Änderungen in der Finkenbacher Startelf im Vergleich zum vergangenen Sonntag wird es laut dem Teamchef nicht geben. „Die Stammspieler, die zuletzt gefehlt haben, sind aber immer noch nicht da.“ In der Wintervorbereitung der vergangenen Saison trafen beide Teams schon einmal aufeinander. Damals gewannen die Finkenbacher. „Das würden wir natürlich unterschreiben, wenn es wieder so läuft“, sagt Werrmann, macht aber klar: „Damals haben bei Kirchheimbolanden aber nur fünf Erstmannschaftsspieler auf dem Platz gestanden und es war eben ein Testspiel.“

Timo Riemer, der Spielertrainer des SV Kirchheimbolanden, ist jedenfalls gewarnt. „Die Finkenbacher sind keine echte B-Klassenmannschaft. Die werden wie in der vergangenen Spielzeit in der C-Klasse auch in dieser Saison wohl einen Durchmarsch machen. Wir kennen sie vom vergangenen Winter, werden sie ernst nehmen“, sagt der SVK-Coach.

Nicht alle Mann an Bord

Unter der Woche testete der Landesliga-Aufsteiger noch einmal gegen den hessischen Gruppenligisten FSG Riedrode. Trotz der 1:6-Heimniederlage zeigte sich Riemer mit seinem Team sehr zufrieden. „Es hört sich komisch an, aber das war spielerisch gegen einen sehr ambitionierten Gegner, der in die Verbandsliga aufsteigen möchte und gerade in der Offensive ganz viel Qualität hat, das beste Spiel in der Vorbereitung. Wir haben uns eine Vielzahl von Chancen gerade in der ersten Hälfte herausgearbeitet, müssen selbst eigentlich zunächst mit 3:0 führen“, sagte der Coach. Gegen Finkenbach werden die Abwehrspieler Raphael Braun und Marvin Oberländer beim Landesligisten fehlen. Beide sind im Urlaub. Auch Mittelfeldspieler Dennis Lander fällt wegen Corona aus, wie Riemer mitteilte.

Beim TuS Finkenbach/Waldgrehweiler hofft man derweil auf viele Zuschauer. Der Außenseiter möchte vor eigenem Publikum erneut alles geben, so Teamchef Werrmann.

Zeitgleich empfängt der dritte Donnersberger Vertreter SV Gundersweiler zu Hause in der zweiten SWFV-Pokalrunde den Landesliga-Absteiger VfR Kaiserslautern. Der Bezirksligaaufsteiger ist gerade auf eigenem Rasenplatz nicht chancenlos.

Verbandspokal 2. Runde

unter anderem: TuS Finkenbach/Waldgrehweiler - SV Kirchheimbolanden, SV Gundersweiler - VfR Kaiserslautern, TSG Trippstadt - SV Katzweiler, VfB Reichenbach - TuS Bedesbach-Patersbach, TSG Wolfstein-Roßbach - FV Ramstein (alle So, 16), SV Rodenbach - TuS Hohenecken (So, 16.30)

x