Donnersbergkreis Kaiserslautern: Große Mehrheit für ganztägigen Warnstreik

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Die Belegschaften der Unternehmen Opel Automobile und GKN haben sich für einen ganztägigen Warnstreik in der laufenden Tarifrunde ausgesprochen. Wie die IG Metall gestern mitteilte, haben sich die Opel- und GKN-Beschäftigten „mit überwältigender Mehrheit dafür entschieden, ihren Forderungen mit einem ganztägigen Warnstreik Ausdruck zu verleihen“. In der Metall- und Elektroindustrie ist es auch in der dritten Verhandlungsrunde und einem weiteren Einigungsversuch zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern am vergangenen Wochenende zu keiner Einigung gekommen. Der ganztägige Warnstreik bei Opel und GKN beginnt am heutigen Donnerstag, 1. Februar, um 22 Uhr und endet am Freitag, 2. Februar, um 18 Uhr. Für morgen , Freitag, 14 Uhr, kündigt die IG Metall am Werkstor eine Kundgebung an. Als Sprecher angesagt hat sich Hans-Jürgen Urban, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Metaller-Gewerkschaft. Die Ermittlungen gegen einen 33-Jährigen, der verdächtigt wurde, als Autokratzer am Lauterer Stadtpark großen Schaden angerichtet zu haben, sind mangels Beweisen eingestellt worden. Das hat die Staatsanwaltschaft gestern mitgeteilt. Mitte vergangenen Jahres waren rund 170 Autos rund um den Stadtpark zerkratzt worden. Leitender Oberstaatsanwalt Udo Gehring erklärte, dass die umfangreichen Ermittlungen zwar mehrere Hinweise gebracht hätten, die jedoch letztlich nicht zu einem Täter geführt hätten. Ein aufmerksamer Anwohner des Stadtparks hatte im Juni Bildaufnahmen von einem Mann gemacht, die mit einem stabähnlichen Gegenstand an Autos vorbei lief. Eine Öffentlichkeitsfahndung erbrachte keine belastbaren Täterhinweise. Der 33-Jährige war in Verdacht geraten, weil er Ende August erwischt wurde, wie er mit einer Bierflasche ein Hakenkreuz und das Wort „Hass“ in eine Sandsteinskulptur im Stadtpark gekratzt hatte. Wegen dieses Falls hat die Staatsanwaltschaft inzwischen Anklage erhoben. Die Bilder des Zeugen passten allerdings nicht auf ihn. Sollten neue Hinweise auf einen Täter auftauchen, erklärte der Leitende Oberstaatsanwalt, würden diese überprüft.

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