Donnersbergkreis Junge Musiker mit frischen Klängen
«WINNWEILER.» Sechs Jugendorchester des Donnerbergkreises stellten am Sonntagnachmittag im Festhaus Winnweiler ihr Können unter Beweis. Unter dem Motto „Grün-Töne“, das den frischen Charakter junger Musik herausstellen sollte, boten die jungen Musiker den Zuhörern Werke von traditioneller über moderner bis hin zu symphonischer Blasmusik.
Mit dem Titel „In the midnight hour“ machte das Jugendorchester Winnweiler, das in diesem Jahr die Ausrichterrolle übernommen hatte, unter der Leitung von Nicolas Geminn den Auftakt zum Kreisjugendkonzert. Die Moderation der Beiträge der Winnweilerer übernahm Wolfgang Stadtmüller. Die nachfolgenden Gruppen stellten ihr jeweiliges Programm in Eigenregie vor. Unter der Leitung von Laszlo Szabo spielte die Jugend des Musik Clubs Fidelio Dreisen unter anderem „Back to the future“ von Alan Silvestri sowie „Hey Pippi Langstrumpf“. Einen Michael-Jackson-Hit-Mix aus den Titeln „Billy Jean“, „Beat it“, „Bad“ und „Thriller“ sowie ein Medley aus den Filmmusiken von „Star Wars“, „E.T.“ und „Jurassic Park“ hatte das Jugendorchester Bolanden mitgebracht. Dirigiert wurde es von Stefan Unfricht. Nach kurzer Kaffee- und Kuchenpause war die Jugendband „New Generation“ aus Dannenfels an der Reihe. Mit E-Gitarre und Keyboard kam der Hit „Smoke on the Water“ besonders gut beim Publikum an und sorgte für ausgelassene Stimmung. Unter der Leitung von Rüdiger Ruppert präsentierte die Band vier Titel, wobei die Soli der Altsaxophonistin Sophie Kraut beim Publikum auf große Begeisterung stießen. Franz Schuberts Ouvertüre „Die Forelle“ wurde vom Jugendensemble Göllheim fantastisch interpretiert. Des Weiteren spielte das Ensemble unter Leitung von Mathias Wohl den Klassiker „Memory“ von Andrew Lloyd Webber aus dem Musical „Cats“. Mit dreißig Musikern und Musikerinnen war das Jugendorchester Rockenhausen, dirigiert von Annika Geib, das Größte der Veranstaltung. Neben „Pirates of the caribbean at world`s end“ aus dem dritten Teil der Filmreihe „Fluch der Karibik“ spielte das Orchester „Ho Ruck Bum“ – eine Polka, die das Publikum dazu verleitete, begeistert im Takt zu klatschen. Zum Abschluss des Konzerts folgte ein Zusammenspiel aller sechs Jugendorchester, womit rund 100 Musiker auf die Bühne standen, und spielten „Die Melodie der Maus“ und „Hey Jude“ von den Beatles unter der Leitung von Nicolas Geminn. Yvonne Klug, Vorsitzende der Musikjugend Donnersberg, bedankte sich im Anschluss beim Musikverein Winnweiler sowie bei weiteren Verantwortlichen für die Ausrichtung. Zudem machte sie auf kommende Veranstaltungen wie das Musikcamp 2017 in Imsbach aufmerksam und gab die Planung eines Kreisjugendorchesters bekannt.