Donnersbergkreis Johanniter Luftrettung: „Wir fliegen weiter“

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Der Probebetrieb mit dem Rettungshubschrauber „Air Rescue Pfalz“ in Sembach läuft weiter. Mit dieser Nachricht reagierte der Geschäftsführer der Johanniter Luftrettung, Günther Lohre, auf eine Meldung des SWR, nach der der neue Rettungshubschrauber in der Westpfalz möglicherweise vorerst keine Notfalleinsätze mehr fliegen darf. Laut SWR sollen sich einige Krankenkassen weigern, die Einsätze zu zahlen. Die Basis für die Stationierung des Hubschraubers in Sembach, so Lohre, sei ein Vertrag mit dem Westpfalz-Klinikum über den Transport von Intensivpatienten. „Und dieser Vertrag steht“, so der Geschäftsführer. Auch der Einsatz bei Notfällen werde weitergeführt: „Wir werden alarmiert, wenn kein anderes Rettungsmittel bereitsteht. Dann müssen wir natürlich fliegen“, sagte er. Lohre ließ keinen Zweifel daran, dass er mit dem „Boykott“ der Krankenkassen nicht einverstanden ist. Besonders empört zeigte er sich darüber, dass die Rettungsleitstelle in Kaiserslautern die Auflage habe, den „Air Rescue Pfalz“ erst mit einer Zeitverzögerung von zehn Minuten zu benachrichtigen, wenn kein anderes Rettungsmittel zur Verfügung steht. Südwest

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