Fussball
Jeremias Raab kämpft sich bei SG aus Verletzung zurück
Über ein Jahr musste Jeremias Raab pausieren. In der Vorbereitung zur Saison 2021/22 verletzte sich der Defensivspezialist der SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg schwer. „Ohne gegnerische Einwirkung habe ich mir damals im abschließenden Testspiel einen Kreuzbandriss und eine Meniskusverletzung im Knie zugezogen“, erinnert sich der 27-Jährige. Im September des vergangenen Jahres musste Raab operiert werden. Was folgte, war eine lange Rückkehr. „Zehn Monate nach der Operation konnte ich wieder voll trainieren“, sagt Raab. In der Heimpartie der SG am 21. August gegen den Tabellenführer Olympia Ramstein gab er sein Comeback. Dass das Ergebnis mit 0:3 letztlich nach dem Spiel nicht ganz stimmte, dürfte Raab zwar nicht gleichgültig gewesen sein. Wichtiger war aber: Das Knie hielt.
Diese Niederlage schmerzt
„Mittlerweile, denke ich, bin ich auf einem guten Weg. Ich bin noch nicht bei 100 Prozent, aber das braucht eben alles auch noch seine Zeit“, sagt Raab. Sportlich sieht der Innenverteidiger, der auch auf den Außenpositionen in der Defensivkette eingesetzt werden kann, sein Team nicht so schlecht, wie es der aktuelle Platz aussagt. Die SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg, die in der vergangenen Saison Hauptrundenmeister in der Nordgruppe wurde, belegt derzeit den vorletzten Tabellenrang. In den acht Begegnungen holten die Kombinierten acht Punkte. „Eigentlich sind nur die drei verlorenen Punkte im Heimspiel gegen den SV Mackenbach so richtig ärgerlich. Da haben wir leider eine 3:1-Führung verspielt und am Ende noch mit 3:4 verloren. Das hätte nicht sein müssen. Wenn wir die drei Punkte hätten, wären wir jetzt bei elf Zählern und Ligasechster“, betont Jeremias Raab und macht klar: „Wir haben in dieser Saison eine sehr junge Mannschaft. Zudem hat sich mit Silas Schlemmer noch ein Spieler schwer verletzt, der für das Team sehr, sehr wichtig ist. Ehrlich gesagt, hat man in dieser Saison nicht so viel von uns erwarten können.“ Heißt: Als erneuten Kandidaten auf die Hauptrundenmeisterschaft sieht der Abwehrspieler seine SG in dieser Runde nicht.
Auf dem Papier ist die SG Rockenhausen/Dörnbach am Sonntag im Derby der Favorit. Das Team von Coach Valon Lukaj musste aber am vergangenen Wochenende beim 0:2 auswärts gegen den TuS Bedesbach-Patersbach einen Dämpfer hinnehmen und rutschte auf Rang fünf ab. Unter der Woche testete das Team gegen Oberligist SV Morlautern, verlor mit 1:7. Rockenhausen/Dörnbach steht bei zwölf Zählern. In der vergangenen Saison gewann Raabs Team in Rockenhausen mit 5:1 und zu Hause mit 9:2. Doch diesmal ist die Ausgangslage für ihn anders. „Ich denke, es muss bei uns schon viel passen, um Zählbares am Sonntag zu holen. Aber wir versuchen es auf jeden Fall.“
Weiteres Spiel
VfB Reichenbach - SV Kirchheimbolanden, Sonntag, 15.15 Uhr.