Donnersbergkreis „Investition können wir uns nicht leisten“

Im Haushalt von Falkenstein wird es eine Verbesserung geben, allerdings ist an einen Ausgleich mittelfristig nicht zu denken. Dieses Jahr liegt der Fehlbetrag im Ergebnishaushalt bei rund 13.300 Euro und damit um etwa 10.100 Euro unter der letztjährigen Planung.
Den Erträgen von rund 231.000 Euro stehen in diesem Jahr Aufwendungen von 243.000 Euro gegenüber. Wichtigste Einnahmequelle ist auch für Falkenstein der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer mit rund 86.600 Euro. Die Realsteuererträge liegen bei rund 48.800 Euro, die Schlüsselzuweisungen bei 22.350 Euro, die öffentlich-rechtlichen Leistungsentgelte mit 21.460 Euro, die Zweitwohnsteuer bei 6850 Euro und die Hundesteuer bei 1750 Euro. Die Personalkosten entsprechen mit 28.000 Euro fast dem Wert des Vorjahres wie auch die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen mit 26.300 Euro. Größte Positionen bei den Aufwendungen sind auch in Falkenstein die Umlagen. An die VG Winnweiler fließen 73.300 Euro, an den Donnersbergkreis 60.900 Euro, an das Land als Gewerbesteuerumlage 2250 Euro und an den Bund 715 Euro in den Fonds Deutsche Einheit. Veranschlagt sind Zinsen mit 2700 Euro und Tilgungsleistungen von 4600 Euro. Die Abschreibungen machen sich mit rund 8500 Euro bemerkbar. „Investitionen können wir uns derzeit nicht leisten“, sagt Ortsbürgermeister Volker Demmerle. Im Vordergrund stehe die Erhaltung des Gemeindevermögens und die Konsolidierung des Haushaltes. Fehlbeträge entstehen beim Bürgerhaus mit 8150 Euro, den Gemeindestraßen mit 7950 Euro, der Straßenbeleuchtung mit 7500 Euro, dem Friedhof mit 7100 Euro, den öffentlichen Plätzen mit 4700 Euro, den Parkplätzen mit 3500 Euro und der Burgruine mit Freilichtbühne mit rund 3300 Euro. Die Schulden aus Investitionstätigkeiten reduzieren sich zum Jahresende auf rund 91.300 Euro. Damit liegt Falkenstein geringfügig unter dem Landesdurchschnitt vergleichbarer Kommunen. (llw)