Donnersbergkreis Imsbach/Falkenstein: Starkregen stört Telekom-Netz

Mal wieder ohne Telefon: In Imsbach und Falkenstein kommt es immer wieder zu Störungen im Netz der Telekom.  Foto: dpa
Mal wieder ohne Telefon: In Imsbach und Falkenstein kommt es immer wieder zu Störungen im Netz der Telekom.

Eigentlich haben viele Imsbacher sicher nichts gegen Regen. Die Natur kann ihn derzeit schließlich gut gebrauchen. Doch wenn es wieder richtig runtermacht – so wie dieser Tage – ist die Stimmung bei vielen Telekom-Kunden im Ort im Keller. Dann können sie fast die Uhr danach stellen, dass Telefon und Internet nicht funktionieren. Es ist ein Problem, das sich seit geraumer Zeit hinzieht. Genauer gesagt, seit der Radweg zwischen Imsbach und Winnweiler gebaut wurde. Auch Kunden in Falkenstein sind betroffen.

Unklar, wann Schaden behoben ist



Anfang Juni, als zum letzten Mal die Telefone ausfielen, zeigte sich ein Sprecher der Telekom gegenüber der RHEINPFALZ noch zuversichtlich, dass das Problem nun endgültig behoben werden könne. Mittlerweile ist man auch bei dem Telekommunikationsunternehmen zurückhaltender: „Wir können noch nicht sagen, wie lange es dauert, bis der Schaden behoben ist.“Bereits im Oktober und im März war es in Imsbach zuvor zu größeren Störungen im Netz der Telekom gekommen (wir berichteten). Wie nun ein Sprecher wieder sagte, hänge dies vermutlich mit dem Bau des Radweges zwischen Imsbach und Winnweiler im vergangenen Jahr zusammen. Dabei sei ein Hauptkabel verlegt worden. Und genau das macht nun Probleme. Gestern waren wieder Mitarbeiter vor Ort. „Es wird ein Signal durch die Leitung geschickt und geschaut, wo es sich verändert oder abbricht“, erläutert der Sprecher. Damit hofft man, die Stelle zu finden, die Probleme bereitet. Diese soll dann repariert werden. Der Sprecher wollte auf Nachfrage der RHEINPFALZ nicht ausschließen, dass das Kabel auch an mehreren Stellen defekt ist. Ganz rausholen müsse man es nicht.

Auch Weiße Grube betroffen



„Wir können uns bei unseren Kunden nur entschuldigen“, sagt der Sprecher. Bei denen ist die Laune derzeit alles andere als gut. „Die Leute laufen mir die Türschwelle ein“, erzählt der Imsbacher Ortsbürgermeister Ingo Müller. Von der Störung sei auch das Besucherbergwerk Weiße Grube betroffen. „Wir können von dort aus keinen Notruf senden.“ Auch eine ältere Frau im Ort könne beispielsweise derzeit keinen Notruf absetzen. Generell hätten gerade ältere Menschen zudem nicht unbedingt ein Handy.

Problem Handy-Empfang in Falkenstein



Dazu braucht man ohnehin auch Empfang. Den gibt es in Falkenstein nicht überall. Auch dort beklagen sich Telekom-Kunden über Störungen. „Da aufgrund der topographischen Lage Falkensteins kaum beziehungsweise schlechter Handy-Empfang vorhanden ist, ist diese Situation besonders ,blöd’“, teilt so ein Leser mit. Wohl wahr. So mancher Imsbacher und Falkensteiner traut sich schon gar nicht mehr das Telefon in die Hand zu nehmen, wenn es mal wieder kräftig geregnet hat ...

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