Donnersbergkreis „Im Prinzip eine komplette Sanierung“

In neuem Glanz: Die Gemeindehalle Alsenbrück-Langmeil ist umfassend saniert worden.
In neuem Glanz: Die Gemeindehalle Alsenbrück-Langmeil ist umfassend saniert worden.

Die offizielle Einweihung ist es nicht, aber dafür die Möglichkeit, sich ein Bild von den getätigten Arbeiten zu machen: Am morgigen Donnerstag, 19 Uhr, findet die Schlüsselübergabe für die sanierte Gemeindehalle in Alsenbrück-Langmeil statt. Die Bürger sollen dabei auch die Möglichkeit erhalten, sich die renovierten Räume anzusehen.

Wie Ortsvorsteher Marcel Huschitt mitteilt, werde Architekt Alexander Blanz aus Landstuhl erläutern, was in der rund ein Jahr dauernden Sanierung alles an Arbeiten vorgenommen worden ist. „Durch verschiedene Umbauten stehen nun mehr Nutzungsmöglichkeiten zur Verfügung“, berichtet der Ortsvorsteher – und ergänzt: „So kann zum Beispiel der ehemalige Pausenraum als Veranstaltungsraum für verschiedene Feiern genutzt werden. Oder durch eine mögliche Öffnung zum Schulhof hin als überdachter Bereich bei Outdoor-Veranstaltungen.“ Die Besucher sollen sich bei der Schlüsselübergabe auch die Räume ansehen können. Die Ortsgemeinde Winnweiler hat als Eigentümerin des Gebäudes etliche Arbeiten ausführen lassen. „Im Prinzip ist es eine komplette Sanierung“, sagte Ortsbürgermeister Rudolf Jacob gestern der RHEINPFALZ. Elektrotechnik, Heizung, Belüftung – alles neu. Die Wände der Halle sind mit einem Prallschutz versehen, und die Sanitäranlagen wurden aufpoliert. Jacob zählte weitere Dinge auf, die erneuert wurden: Schwingboden, Fenster, Türen, Veranstaltungstechnik oder ein Ausschank in einem der Geräteräume. Ein Nebenraum habe einen weiteren Raum mit Küchenzeile erhalten, alles sei gestrichen worden, auch die Duschen und Umkleiden wurden renoviert. Arbeiten standen laut dem Bürgermeister zudem im Schulgebäude an: Fußböden, Decken, Beleuchtung oder Beschäftigungsräume wurden erneuert, ein behindertgerechtes WC eingebaut und der Eingangsbereich der Schule verändert. Mit 938.607 Euro liegt man rund 8000 Euro unter der ursprünglichen Kostenschätzung, so Jacob. Vom Land gebe es eine Zuwendung von 602.000 Euro. Hinzu kämen 59.646 Euro für Leistungen, die nicht vorhersehbar waren und somit nicht in die Kostenschätzung aufgenommen wurden (wir berichteten). Der Ortsbeirat hatte sich darauf verständigt, die offizielle Einweihung der Halle nicht in die Ferien zu legen. „Bei der Schlüsselübergabe soll die Bevölkerung die Möglichkeit erhalten, die Halle in einem neuwertigen Zustand zu sehen und sich verschiedene Bereiche anzusehen, die vielleicht bei Veranstaltungen nicht zugänglich sind“, so Jacob.

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