Interview
Hobbyläufer Hans-Willi Freiberger und seine Idee von der Donnersberg-Challenge
Herr Freiberger, berichten Sie uns doch bitte, was es mit der Donnersberg-Challenge auf sich hat!?
Der Ablauf ist ähnlich wie beim Einzelzeitfahren im Radfahren, nur dass die Strecke jeder laufen kann – wann immer und so oft er will. Sofern das gewünscht ist, wird die gelaufene Zeit dann unter dem Punkt „Ergebnisse“ auf der Homepage www.donnersberg-challenge.de veröffentlicht. Dafür bedarf es nur einer E-Mail an admin@donnersberg-challenge.de mit dem Datum und der Zeit des Laufs, Name, Geburtsjahr und Geschlecht.
Wie kamen Sie auf diese Idee?
Eigentlich wollte ich die Strecke für mein Tempotraining (einmal pro Monat) nutzen, weil ich am Berglaufpokal teilnehmen wollte. Als dann Corona kam, dachte ich mir, dass es auch für andere Läufer interessant wäre. Der Startschuss für die Challenge war dann schon der 1. Mai vergangenen Jahres.
Um welche Strecke handelt es sich?
Die Strecke ist circa 5,5 Kilometer lang und weist etwa 420 Höhenmeter auf. Der Start befindet sich in Höhe des Verkehrsschildes „Durchfahrt verboten“ nach dem Sportplatz in Steinbach. Danach am Keltengarten vorbei, ehe es rechts auf einen steilen Anstieg geht. Vor den Fischskulpturen führt der Weg links ab und nach 50 Metern gleich wieder rechts bis kurz vor dem Gipfel. Hier geht es an einer Wegkreuzung vom Hauptweg links weg auf einem schmalen Weg hoch zum Ludwigsturm. Das Ziel ist die überdachte Sitzgruppe wie vom Donnerberglauf bekannt. Die GPS-Daten und Bilder der Strecke sind auf der Homepage unter dem Punkt „Wegbeschreibung“ zu finden.
Inwiefern stört das zuletzt hohe Verkehrsaufkommen rund um den Donnersberg?
Gar nicht. Es ist ja nicht der Donnersberglauf. Ich wollte aus Sicherheitsgründen eine Strecke abseits von befahrenen Straßen. Und Laufen auf Waldwegen ist gelenkschonender. Der Sportplatz in Steinbach ist gut zu erreichen. Man muss dann natürlich wieder zurücklaufen. Aber da gibt es mehrere schöne Varianten.
Wie viele Teilnehmer haben ihre Ergebnisse bereits mitgeteilt?
Auf der Homepage sind 22 Einträge registriert, davon allerdings einige Läufer mehrmals. Ich habe das ja nicht groß publiziert, nur über Mundpropaganda. Vielleicht werden es ja jetzt mehr, wenn die RHEINPFALZ darüber berichtet (lacht). Die Spitzenzeit liegt bei 25:36 Minuten. Aufgestellt von Max Kirschbaum.
Wie lang soll die Challenge noch gehen?
Mal sehen. Mindestens so lange noch keine richtigen Laufwettbewerbe stattfinden.
Gibt es einen Preis für den Sieger?
Ruhm und Ehre. Aber vielleicht findet sich ja noch ein Sponsor für richtige Preise (lacht).