Donnersbergkreis Helmut Mayer bleibt an der Spitze

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Der bereits 2011 ins Auge gefasste Einbau eines Aufzugs, der auch gehbehinderten Schülern einen barrierefreien Zugang zu den Klassenräumen ermöglicht, hat konkrete Formen angenommen und dürfte bis Herbst betriebsbereit sein. Das hat Schulleiter Robert Stephani in der Mitgliederversammlung des Vereins der Freunde des Wilhelm-Erb-Gymnasiums Winnweiler mitgeteilt. Der Verein wird weiter von Helmut Mayer geführt, der wieder zum ersten Vorsitzenden gewählt wurde.

Einzige Änderung in der Vorstandschaft: Beisitzer Bernhard Hoffmann übernimmt das Amt von Brigitte Griebe. Alfons Herr bleibt Schatzmeister, als weitere Beisitzer fungieren Gunter Franck und Bernd Reineke-Franck. Die Kasse wird auch in den kommenden beiden Jahren von Karlfried Obenauer geprüft; an die Stelle von Karl Iselborn, der aus Altersgründen nicht mehr zur Verfügung stehen wollte, tritt Hartmut Dietrich. Mayer dankte den ausgeschiedenen und wiedergewählten Ehrenämtlern für ihre uneigennützige Arbeit sowie Schulleiter Robert Stephani für die vertrauensvolle und unkomplizierte Zusammenarbeit – ein Lob, das dieser zurückgab. Mayer nannte zahlreiche Maßnahmen, mit denen der Verein einmal mehr die Arbeiten der Schule zum Nutzen der Schüler unterstützt hat. Dazu zählen Büchergutscheine für herausragende Leistungen im Abitur sowie als Jahrgangsbeste, Zuschüsse für Klassenfahrten oder schulische Veranstaltungen sowie die Übernahme der Materialkosten für Renovierungs- und Verschönerungsarbeiten, die Eltern im Schulgebäude durchgeführt hatten. Zu dieser Aktion hat der Verein 2000 Euro beigesteuert, wie Schatzmeister Alfons Herr berichtete. Weitere 900 Euro wurden für Buchpreise investiert. Mit diversen kleineren Beträgen kam eine stolze Summe von 3700 Euro zustande, ermöglicht durch die Beiträge der 347 Mitglieder sowie Spenden und Zuschüsse. Ein solider Kassenbestand sichert die Arbeit des Vereins auch für die Zukunft. Die beiden Prüfer bestätigten eine korrekte Kassenführung, Entlastung wurde erteilt. Schulleiter Stephani lobte die überaus aktive und kreative Schülervertretung, die mit ihrem Engagement wesentlich zum guten Klima der Schule beitrage. Auch die Ergebnisse bei „Jugend forscht“ sprächen für die Qualität des Gymnasiums. Positiv bewertete er zudem die vom Verein bezuschusste erfolgreiche Musik-AG. Stephani verschwieg allerdings nicht die Probleme der Schule durch den drastischen Rückgang der Schülerzahlen. Mit 70 Neuanmeldungen für das Schuljahr 2014/2015 sei aber die Dreizügigkeit mit derzeit rund 700 Schülern vorerst gewährleistet, was auch für die Zukunft Ziel sein müsse. Zur weiteren Verwendung der Finanzmittel wurde ein Vorschlag aus der Elternschaft aufgegriffen, eine überregionale Tageszeitung zu abonnieren und im Aufenthaltsraum der Oberstufe auszulegen. Mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung soll zwölf Wochen lang auf Kosten des Vereins getestet werden, wie das Angebot von den Schülern aufgenommen wird. Auch die Werbung für den Förderverein soll künftig intensiviert und effektiver gestaltet werden, wozu es einige konkrete Vorschläge gab. (rm)

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