Fussball
Heimpremiere für den Verbandsligisten TuS Steinbach
Die Premiere in der Fußball-Verbandsliga endete für den TuS 07 Steinbach am vergangenen Sonntag mit einer 0:4-Auswärtsniederlage beim TuS Hohenecken. Ein bitterer Auftakt, der aber der Aufstiegseuphorie keinen Abbruch tat.
„Wir freuen uns natürlich riesig auf Samstag“, sagt Christoph Heinrich, der Coach des TuS Steinbach, und fügt hinzu: „Wir rechnen uns gerade gegen Hermersberg schon was aus.“ Die Auftaktniederlage ist für den neuen Coach der Donnersberger kein Beinbruch gewesen. „Man muss das schon einordnen. In den ersten 60 Minuten haben wir ein richtig gutes Spiel gemacht. Wir haben in der ersten Halbzeit gegen den TuS Hohenecken doch voll mitgehalten. Der Knackpunkt, der das Spiel dann kippen ließ, war die Gelb-Rote Karte. In der letzten halben Stunde haben wir es gar nicht gut gemacht. So kam dann letztlich die doch deutliche 0:4-Niederlage zustande.“
Felix Metzinger war der Steinbacher Unglücksrabe, der in der 52. Spielminute der Partie in Hohenecken die Gelb-Rote Karte sah. Danach lief es beim TuS gar nicht mehr. Hohenecken kam zu vier doch leichten Toren.
Sehr gute Stimmung
Am Samstag wollen die Steinbacher nun vor eigenem Publikum wieder die Form zeigen, die sie in den ersten 60 Minuten der letzten Partie hatten. „Wir denken an die schlimme halbe Stunde in Hohenecken gar nicht mehr. Wir haben eigentlich nur über die positiven Dinge gesprochen, die wir auch wirklich hatten. Deshalb ist die Stimmung vor dem Spiel gegen den SV Hermersberg im Team auch sehr gut“, sagt Heinrich.
Personell fehlen dem Steinbacher Coach aber wieder einige Spieler. So wird Mittelfeldmann Marvin Gödtel, der sich in der Begegnung gegen Hohenecken verletzte, gegen Hermersberg nicht auflaufen können. Auch Nils Frey ist nicht dabei. „Wir werden aber eine schlagkräftige Mannschaft stellen, die dem Gegner alles abverlangen will“, macht Coach Heinrich klar.
Der SV Hermersberg ist für die Steinbacher ein alter Bekannter. In der vergangenen Saison kämpften beide Teams noch um die Meisterschaft in der Landesliga. Hermersberg verlor in der Aufstiegsrunde beim TuS mit 0:3, machte dann aber mit einem 3:2-Heimerfolg den Titel in der Liga und den direkten Aufstieg in die Verbandsliga Südwest perfekt. Steinbach schaffte den Aufstieg dann aber in drei dramatischen Spielen und einem finalen Elfmeterschießen gegen den FSV Schifferstadt. „Ich hatte das Glück, in der Aufstiegsrunde die Hermersberger damals als Zuschauer beobachten zu können . Das ist schon eine kompakte und robuste Mannschaft. Aber wir rechnen uns schon etwas aus“, sagt Heinrich.
Der SV Hermersberg war am vergangenen Wochenende spielfrei. Zum Saisonauftakt zahlte der Meister der Landesliga West aber auch mächtig Lehrgeld. Der SV Hermersberg verlor das Aufsteigerduell gegen die TSG Bretzenheim klar mit 1:5. Und das macht den Steinbachern Mut für Samstagnachmittag. „Wir hoffen auf zahlreiche Zuschauer, die uns unterstützen“, erklärt Christoph Heinrich.