Donnersbergkreis RHEINPFALZ Plus Artikel Handball: HR-Herren wollen ihr Tabellenführung verteidigen

Fehlt der HR im Spiel bei der HSG Trifels. Jördis Weil.
Fehlt der HR im Spiel bei der HSG Trifels. Jördis Weil. Foto: Dell

Die Herren der HR Göllheim/Eisenberg/Asselheim/Kindenheim wollen mit einem Sieg beim SC Bobenheim-Roxheim ihre Tabellenführung in der A-Klasse verteidigen. Anpfiff ist am Sonntag um 15 Uhr. Bei einer Niederlage beim Drittletzten HSG Trifels könnten die Damen den Anschluss verlieren. Das wollen sie am Sonntag um 18.15 Uhr in Annweiler verhindern.

Ein Erfolg ist angesichts der Tabellensituation fast schon Pflicht. Die Nordpfälzer Wölfe führen mit 21:3 Zählern die Tabelle an, während hingegen die Gastgeber mit 6:16 im Tabellenkeller zu finden sind. Auch das Hinspiel war mit 40:26 eine deutliche Angelegenheit für die HR. Dennoch tritt Coach Johannes Finck auf die Bremse: „Vergleiche mit dem Hinrundenspiel bringen nichts, weil wir zur Weiterentwicklung unsere Aufgaben machen müssen“, erklärt Finck.

Trotz der für die Wölfe ungewohnten Anwurfzeit von 15 Uhr erwartet Finck, dass seine Mannschaft gleich von Beginn an hellwach ist. „Wir wollen dem Spiel unseren Stempel aufdrücken und die zwei Zähler mit nach Hause nehmen.“ Das sollte auch dann möglich sein, wenn mit Marc Kuhn und Dimitri Kerber zwei Schlüsselspieler eventuell nicht mitwirken können. „Sie haben noch Blessuren aus dem Spiel gegen Friesenheim“, berichtet Finck, der unter diesen Umständen mehr variieren muss. „Der Anteil an technischen Fehlern ist nach wie vor zu hoch, weil wir das Spiel hektisch machen und noch zum richtigen Zeitpunkt die Ruhe im Spielaufbau fehlt.“

Wölfinnen zu Gast bei HSG Trifels

Es ist eines dieser Spiele, in denen die Nordpfälzer Wölfinnen einen „Big Point“ holen können. Die gastgebende HSG Trifels liegt mit zwei Zählern mehr auf der Habenseite einen Platz vor der HR, die Vorletzter der Pfalzliga ist. Verlieren die Wölfinnen, wächst der Abstand auf einen sicheren Nichtabstiegsplatz an. Bei einem Erfolg hingegen ist der Anschluss hergestellt. „Wir bräuchten mal wieder ein Erfolgserlebnis. Am besten in diesem Spiel gegen einen direkten Konkurrenten“, meint HR-Spielertrainerin Sina Graf. „Wir kennen uns gut und wissen um die Schwächen des Gegners. Ich glaube nicht, dass es ein deutliches Ergebnis werden wird.“

Die fünfte Pleite in Serie vom vergangenen Wochenende, als der HR nur 15 eigene Treffer gelangen, haben die Wölfinnen verarbeitet, wie Graf betont: „Wir haben das sachlich aufgearbeitet. Da ist auch keiner frustriert. Wir werden in Annweiler unsere Chancen suchen.“ Dies dann allerdings ohne die etatmäßigen Außenspielerinnen. Jördis Weil fehlt ebenso wie Anette Rokita, die berufsbedingt die nächsten drei Spiele passen muss. Graf würde sich freuen, wenn die Mannschaft nicht zu viel Respekt vor dem Gegner hätte, sondern mehr auf die eigene Stärke vertrauen würde.

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