KIRCHHEIMBOLANDEN
Hallenbad: Öffnungstermin noch unklar
„Wir wissen noch gar nichts“, sagt Stephan auf die Frage nach Öffnungsperspektiven. In der aktuellen Corona-Verordnung würden Hallenbäder noch nicht als Öffnungskandidaten erwähnt. Die Hoffnungen richten sich nun auf die übernächste Woche, dann stehe die nächste Gesprächsrunde im Land über weitere Lockerungen an.
Auf die Frage, wie es mit dem Testzentrum auf dem Schillerhain, das ja vom Badpersonal betrieben wird, weitergeht, haben die VG-Werke als Betreiber des Bades bereits eine Antwort gefunden und umgesetzt: Das Testzentrum ist inzwischen umgezogen vom Schillerhain ans Kibo-Bad. „Wir sind jetzt direkt vor Ort“, so der Badleiter. Auf dem Gelände vorm Eingang zum Hallenbad seien dafür ein Test- und ein Wartezelt aufgebaut worden.
Testzentrum jetzt sieben Tage die Woche offen
Der Umzug habe viele Vorteile, erläutert der Schwimmmeister. Zum einen können die Saunagäste dort direkt den für den Besuch der Anlage vorgeschriebenen Corona-Test machen lassen – wie anderswo auch, sind als Alternativen Genesungsnachweise oder der Nachweis einer seit 14 Tagen abgeschlossenen vollständigen Impfung möglich. Und es sei nun auch möglich, das Testzentrum die ganze Woche über zu betreiben. Am Schillerhain war das Team nur an drei Tagen präsent. Die Öffnungszeiten sind nun abgestimmt auf die Öffnung der Sauna, können aber von jedermann genutzt werden, der einen Test braucht. Sie liegen unter der Woche von 15 bis 20 Uhr sowie samstags und sonntags von 13 bis 18 Uhr.
„Das hat etwas nachgelassen“, so Stephan zur aktuellen Nachfrage nach den Tests. Auf dem Schillerhain seien zuletzt rund 120 Personen am Tag gekommen. Nach dem Umzug habe man vergangenen Montag hier am Hallenbad 80 Leute getestet, am Dienstag seien es nur 30 gewesen. „Das läuft noch etwas schleppend“, erwidert Stephan auf die Frage nach dem Zulauf zur Sauna nach Wiedereröffnung am Montag. 31 Plätze seien verfügbar, davon sei an den bisherigen Öffnungstagen etwa die Hälfte belegt gewesen. Für den Saunabesuch ist eine telefonische Anmeldung erforderlich.
Warten auf grünes Licht
„Wenn grünes Licht käme für die Hallenbäder, könnten wir vom einen auf den anderen Tag öffnen“, sagt Stefan Stephan zum Sachstand. Technisch sei alles vorbereitet, auch das Hygienekonzept sei so, wie man es sich derzeit vorstellt, in den Räumen umgesetzt mit den Laufwegen, Kennzeichnungen, Sperrungen. Momentan gehe man von einigen Änderungen gegenüber den Lösungen vorm letzten Lockdown aus. Ausgelegt sei das Konzept auf maximal 36 Besucher, die gleichzeitig in die Halle könnten, wobei man sich gezielt für ein Becken anmelden müsse. Auf zwei getrennte Schwimmzeiten zugunsten einer dazwischen liegenden Reinigungsphase würde man diesmal verzichten, das könne anders gelöst werden, so dass eine zusammenhängende Schwimmzeit von vier Stunden angeboten werden könnte. Aber all das ist noch Theorie, denn käme es zu einer Öffnung, müsse man erst noch abwarten, ob auch alle Details des Hygienekonzepts dann beibehalten werden können.
Im Team des Hallenbades haben sich einige Lücken ergeben, vor allem im Bistro. Durch eine Kündigung, zwei Ruheständler und einen Ausfall wegen einer Schwangerschaft fehlten momentan vier der 24 Mitarbeiter. Sie sollen nach und nach ersetzt werden, so Stefan Stephan.