Fussball RHEINPFALZ Plus Artikel Gundersweiler bleibt im Rennen

Zwei Torschützen vom Mittwochabend: Winnweilers Waldemar Schneider (in Rot) erzielte das 0:1, Sajoscha Basalyk (rechts) traf zum
Zwei Torschützen vom Mittwochabend: Winnweilers Waldemar Schneider (in Rot) erzielte das 0:1, Sajoscha Basalyk (rechts) traf zum 1:1.

Der Fußball-A-Klasse-Vertreter SV Gundersweiler hat den zweiten Bezirksligisten aus dem laufenden Verbandspokal geschmissen. Das Team des Trainergespanns Sajoscha Basalyk/Manfred Schäfer gewann am Mittwochabend auf heimischen Rasen gegen den ASV Winnweiler mit 3:1 (0:1). Lange sah es aber so aus, als ob der Favorit sich durchsetzen würde.

Vor 130 Zuschauern erzielte ASV-Spielertrainer Waldemar Schneider in der 26. Spielminute das 1:0 für den Bezirksligisten. Bis zur Pause hielt Winnweiler den Vorsprung. Doch nach dem Seitenwechsel drehten die Platzherren auf. Sajoscha Basalyk erzielte den Ausgleich – 1:1 (54.). Plötzlich war Gundersweiler voll im Spiel. Sascha Steffes gelang das 2:1 (60.) für den Außenseiter, und nur 120 Sekunden später legte Tobias Basalyk das 3:1 (62.) nach. Winnweiler konnte danach nicht mehr zulegen und musste am Ende als Verlierer den Platz verlassen.

„Wir haben in der ersten Hälfte vergessen, das zweite Tor nachzulegen, haben dann auch kurz nach dem Seitenwechsel einen Chancenhochkaräter zum 2:0 nicht gemacht. Nach den Gegentreffern, die ja zeitlich dicht hintereinander gefallen sind, sind dann wieder bei den Jungs die Köpfe heruntergegangen“, sagte ASV-Spielertrainer Waldemar Schneider, während beim SVG-Spielertrainer Aljoscha Basalyk gute Laune herrschte: „Das war ein verdienter Sieg.“

Für den SVG folgt jetzt das nächste Derby

Gundersweiler hat sich durch diesen Sieg ein drittes Donnersberg-Duell erkämpft. Der SVG trifft nämlich nun in der dritten Runde auf den Gewinner der Nachholpartie SG Finkenbach/Mannweiler/Stahlberg gegen den TuS 07 Steinbach, das am Sonntag, 17 Uhr, steigen wird.

Alexander Raab, der Trainer der Platzherren, macht vor der Partie, die auf dem Sportplatz in Finkenbach stattfinden wird, klar: „Wir wollen versuchen, dem Gegner so gut es geht Paroli zu bieten. Wir sind aber der klare Außenseiter.“ Die Finkenbacher konnten nach einer Corona-Pause erst seit Mitte der Woche wieder trainieren.

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