Donnersbergkreis Große Vielfalt in Stil und Ausdruck
Irische Klänge von Detlev Malms mit der Mandoline und Gregor Dittmer mit seiner Gitarre empfingen die Besucher beim Eintritt in die Malwelt Helmut Decks, der im Albisheimer Haus Zellertal in den nächsten Wochen seine Werke zeigt.
Hausleiterin Silke Strack freute sich über die zahlreichen Gäste der Ausstellungseröffnung, die sie gemeinsam mit Ulrike Pohl, der Leiterin der Kulturwerkstatt, willkommen hieß. Ulrike Pohl gab das Wort gleich weiter an den Laudator und Freund des Malers, Jörg Höchst. Aus der Vorderpfalz stammend und seit nunmehr zehn Jahren in Gaugrehweiler zuhause, habe Deck den positiven Einfluss des Donnersberges genutzt, um sich seinem Hobby, der Malerei, wieder verstärkt zu widmen, so Höchst. Ursprünglich nur für den privaten Raum vorgesehen, konnten Freunde den Maler überreden, in die Öffentlichkeit zu gehen. „Von Anfang an bilden Vielfalt und Weiterentwicklung die Grundlage seines Schaffens, er lässt sich weder auf eine Stilrichtung noch auf eine Technik reduzieren“, so der Laudator. Den künstlerischen Abwechslungsreichtum kann der Besucher in Albisheim nun bis zum 6. Mai selbst in Augenschein nehmen. Von milden Aquarellen, gegenständlichen Momentaufnahmen mit Pinsel und Farbe über großformatige Acrylbilder, die Feuer und Temperament eingefangen haben, bis hin zu fotografischen Kohlezeichnungen und abstrakten Darstellungen ist die ganze Schaffensbreite im Haus Zellertal zu sehen. „Allen Werken ist die harmonische Gesamterscheinung eigen“, sagt Höchst. Landschafts- und Gebäudedarstellungen erinnern in ihrer Detailverliebtheit an Fotografien, ohne mit ihnen in Konkurrenz treten zu wollen. So beeindrucken der „Schattenplatz“ oder die „Rast mit Fahrrad“ durch ihre exakte Darstellung. „Im Regen“ wartet eine Frauengestalt unterm Schirm, realitätsnah und immer wieder detailgenau auch „A new plan“, eine malende Frau im Schaffensprozess festgehalten. „Dass bei Helmut Decks Werken das hohe Maß an Präzision und handwerklichem Können eine Verschmelzung mit der Kunst eingehen, ist für den Maler selbstverständliche Grundlage“, erklärt Höchst. Für Besucher und die Bewohner des Haus Zellertal ist diese Ausstellung wieder ein Gewinn, das registrierten alle Gäste und Organisatoren. (gth)