Donnersbergkreis „Gleicher Wille und gleiche Leistung“

KIRCHHEIMBOLANDEN. Alle drei Bezirksliga-Teams aus dem Donnersbergkreis spielen morgen um 15 Uhr. Die SG Kibo/Orbis könnte mit einem Heimsieg gegen Oberarnbach den Anschluss an die Tabellenspitze halten. TuS Steinbach empfängt im Aufsteigerduell den punktgleichen FC Dahn, und TuS Göllheim gastiert in Hinterweidenthal. Wie immer will keiner der Trainer schon vorher aufgeben. Alle rechnen mit keinem einfachen Spiel, trotzdem ist der Siegeswille zu spüren.
Nach dem starken Auftritt gegen Ex-Tabellenführer VfB Reichenbach muss sich die SG Kirchheimbolanden/Orbis morgen auf einen Aufsteiger einstellen. Trainer Stephan Ruby hofft, dass seine Mannschaft „den gleichen Willen, die gleiche Leistung und die gleiche Leidenschaft“ zeigt, wie beim letzten Mal, sonst würde es schwer sein zu punkten. Auch die SG Oberarnbach hat das letzte Spiel gewonnen, deswegen rechnet Ruby mit großem Selbstbewusstsein beim Gegner. Trotzdem heißt das Ziel, den Sieg mitzunehmen und die Leistung von zuletzt zu bestätigen. Beide Aufsteiger, beide neun Punkte: TuS Steinbach empfängt morgen den FC Dahn. Die Stimmung könnte nach der knappen Derbyniederlage etwas besser sein, aber trotzdem lassen die Steinbacher den Kopf nicht hängen und wollen auf jeden Fall die drei Punkte mitnehmen. Spielertrainer Timothy Hanauer: „Dahn ist ein sehr starker Gegner. Ich habe schon oft gehört, dass sie auch bei Niederlagen einen guten Eindruck hinterlassen haben und nur knapp gescheitert sind.“ Weiterhin verzichten muss er auf die Spieler Merkel und Becker, der Rest des Kaders ist hingegen fit. TuS Göllheim muss nach dem Derbysieg gegen Steinbach in Hinterweidenthal antreten, ein Gegner, der den Göllheimern schon in der Vergangenheit oft Schwierigkeiten bereitet hat. Trotzdem geht Trainer Michael Rolef optimistisch in das Spiel, auch weil er in seiner Mannschaft keine weiteren Ausfälle zu beklagen hat. Er mahnt allerdings, dass sich die Spieler genauso konzentrieren müssen wie im Spiel gegen Steinbach: „Da geht es nicht, dass wir auch nur ein oder gar fünf Prozent weniger geben.“ Er hat sein Team aber genau darauf eingestellt und gut auf den Gegner vorbereitet: „Wir wollen auf jeden Fall etwas aus Hinterweidenthal mitbringen, wenn möglich einen Sieg.“ |loc