Donnersbergkreis Fussball: Kaum Zeit zum Durchatmen beim ASV
Kaum Zeit zum Durchatmen in der Verbandsliga Südwest. Nur drei Tage nach der 1:2-Niederlage in Hohenecken muss der ASV Winnweiler schon wieder ran. Heute um 17 Uhr steht beim SC Hauenstein am fünften Spieltag schon das vierte Auswärtsspiel an. ASV-Trainer Jürgen Giehl empfand die zweite Saisonniederlage in Hohenecken als ärgerlich: „Zum einen wurde uns ein klarer Elfmeter verwehrt, der die 2:0-Führung hätte bedeuten können, zum anderen war der Gegner durchaus zu bezwingen. Allerdings hat uns durch die vielen Ausfälle und die permanenten Einsätze in den letzten Wochen die Frische gefehlt. Wir waren nicht mehr in der Lage, so scharf anzulaufen, um den Gegner entsprechend unter Druck zu setzen.“ Der Kader war am Mittwoch durch bis zu acht Ausfälle arg zusammengeschrumpft. Zu den offensiven Ausfällen der letzten Wochen hat in Hohenecken auch die etatmäßige Innenverteidigung gefehlt. Doch daran hat es nicht gelegen, wie Giehl betont. „Daniel Ghoul und Elias Hühn haben das sehr ordentlich gespielt.“ Für das Spiel beim Oberliga-Absteiger entspannt sich die Personalmisere ein bisschen. Christoph Scharfenberger, Lukasz Dreger und Fabian Schmitt werden wohl wieder dabei sein. In der Offensive hat Ali Jito, der Neuzugang aus Münchweiler, in den bisherigen Einsätzen durchaus schon gezeigt, dass er in der Verbandsliga mitspielen kann. Er hat am Sonntag auch seinen ersten Treffer erzielt, braucht aber sicher noch ein paar Spiele, um sich an Schnelligkeit und Dynamik der Liga gewöhnt zu haben. „Durch ein paar Umstellungen in der Offensive wollen wir etwas Frische reinbringen“, blickt Giehl auf das Spiel beim SCH voraus, der erst vier Punkte auf seinem Konto hat. „Ich freue mich auf das Spiel bei einem langjährigen Oberligisten, mit sicher besten äußeren Bedingungen. Wir wollen nach den anstrengenden Wochen noch einmal alles reinwerfen.“